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Wettbewerbe

Das Finale des BundesUmweltWettbewerbs 2026 in Bremerhaven

By Allgemein, Veranstaltungen, Wettbewerbe

Von der Frage „Zwei Welten, ein Ziel?“ bis zum „Umweltbewusstsein im Kindergartenalter“: Sonderpreise für Forschungsarbeiten mit geographischen Bezüge

Auch in diesem Jahr lautete das Motto des BundesUmweltWettbewerbs wieder „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“. Nach der Einreichung der Arbeiten  findet eine erste Begutachtung durch die Jurymitglieder statt. Die besten Projekte dürfen dann im Juni bei der alljährlichen Jurytagung präsentiert und mit den Jurymitgliedern vertieft diskutiert werden. Zum Abschluss legen dann alle Jurymitglieder gemeinsam die Preiskategorien für die einzelnen Wettbewerbsbeiträge fest. Das Bundesfinale der 36. Wettbewerbsrunde des BundesUmweltWettbewerbs (BUW) fand in diesem Jahr im Klimahaus in Bremerhaven statt.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Jungforschende und junge Talente im Umweltbereich besonders zu ermuntern und zu fördern. Hauptpreise erhalten Arbeiten, die von der Jury als hervorragend bewertet wurden; dabei haben sowohl Kreativität als auch interdisziplinäre Arbeitsweise und ökologische Handlungsorientierung einen hohen Stellenwert. Sonderpreise erhalten Projekte, die sich u.a. durch eine besondere Leistung in einem Teilbereich bzw. einer Fachdisziplin ausgezeichnet haben. Förderpreise dienen der Projektfortführung und sollen zur nochmaligen Teilnahme an der nächsten BUW-Runde ermutigen. Wissenschaftliche Arbeitsweisen, schlüssige und nachhaltige Denkansätze sowie lösungsorientiertes Handeln sind nur einige typische Merkmale guter BUW-Projekte. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde wurden insgesamt 371 Projektarbeiten von 762 jungen und engagierten Leuten im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren eingereicht. Einige der zentralen Themen der eingereichten Projekte waren insbesondere die Bereiche Bildung und nachhaltige Erziehung, klimaschutzorientierte Lerneinheiten, innovative Ideen zur Nutzung regenerativer Energien und zur nachhaltigen Stadtentwicklung, Einsparung natürlicher Ressourcen sowie die Orientierung an globalen Nachhaltigkeitszielen.

In seiner Eröffnungansprache lobte der Geschäftsführer des BundesUmweltWettbewerbs, Dr. Marc Eckhardt, die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Begrüßungsworte zum Festakt sprach Prof. Dr. Hauke Hilz (Dezernent für Schule und Kultur sowie Magistrat der Stadt Bremerhaven). Den Festvortrag hielt Dr. Susanne Nawrath (Klimahaus Bremerhaven).

Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V.  (VDSG)

Der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V. (VDSG) für eine bemerkenswerte Leistung, die aus dem Geographieunterricht erwachsen ist, ging an das Projekt „Zwei Welten, ein Ziel?“ Steven Jaron Leine, Clemens Pfeil, Lucian Schulz und Alice Sinde (Burger-Roland-Gymnasium, Burg/Sachsen-Anhalt) gingen dabei der Leitfrage nach „Ist Bildung der Grundstein für nachhaltige Entwicklung und globale Partnerschaften?“

Sie beleuchteten die seit 2019  bestehende Schulpartnerschaft mit der „Karao Adventist Pre- and Primary School“ in Tansania, die für Kinder der indigenen Volksgruppe der Massai gegründet wurde. Ihr Ziel war es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umweltbewusstsein sowie im nachhaltigen Handeln der Schüler/innen beider Schulen zu untersuchen. Die mit der Partnerschaft verbundenen Aktivitäten analysierte die Gruppe u.a. im Hinblick auf Ressourcennutzung, Konsumverhalten und Klimaschutz und insbesondere, wie Jugendliche in den beiden unterschiedlichen Teilen der Welt Nachhaltigkeit wahrnehmen und in ihrem Alltag umsetzen. Fazit ihres Projekts ist, dass beide Seiten viel voneinander lernen können. Die Begegnungen vor Ort sensibilisieren zudem Schüler/innen sowie die Lehrkräfte besonders tiefgründig für globale Zusammenhänge und das Leben in der „Einen Welt“. Mit ihren Ergebnissen zeigen die Jungforschenden, wie eine globale Partnerschaft funktionieren und wie diese positive und nachhaltige Veränderungen auf beiden Seiten bewirken kann.

Leider wies keiner der beiden vergebenen Hauptpreise geographische Bezüge auf. Dafür gab es jedoch eine stattliche Anzahl von Sonderpreisen, die dieses Kriterium erfüllten.

Sonderpreise im BUW I für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen

Ein Sonderpreis im BUW I wurde vergeben an die Arbeit „Renaturierung von  Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg“ von Ludwig Weiß (Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg).

Der Gymnasiast untersuchte den Wirkungsgrad von drei verschiedenen bereits umgesetzten Renaturierungsmaßnahmen, indem er diese mit einem nicht renaturierten Flussabschnitt verglich und dabei den ökologischen Zustand des Gewässers durch die Erhebung chemisch-physikalischer und geomorphologischer Parameter bewertete. Er möchte konkrete Renaturierungsmaßnahmen ermitteln, die sich gut dazu eignen, denaturierte Gewässerstrukturen ökologisch zu optimieren, um die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern. Mit Hilfe eines selbst gebauten, maßstabsgetreuen und wassergefüllten Modells der Regnitz im Maßstab 1:100 veranschaulicht er die Verträglichkeit der Renaturierungsmaßnahmen hinsichtlich Hochwasserschutz sowie der Nutzung des Flusses für z.B. Sport und Schifffahrt. Seine Ergebnisse hat der Schüler bereits in einer Form aufbereitet, so dass diese eine Grundlage zur weiteren Planung von Renaturierungsmaßnahmen durch beispielsweise Fachbehörden bieten kann.

Ein weiterer Sonderpreis im BUW I wurde vergeben an die Arbeit „Save The Seas“ von Kai Czwak, Friedo Platzek, Arne Preuß und zwei weiteren Jungforschern (Burg-Gymnasium Wettin, Wettin-Löbejün/Sachsen-Anhalt).

Sie haben sich zum Ziel gesetzt, durch ein selbst entwickeltes Videospiel auf Gewässerverunreinigung, Verschmutzung durch Plastik und Meeresschutz aufmerksam zu machen. Dabei steuert der Spieler/die Spielerin ein U-Boot, mit dem Müll aus einem verschmutzten Gewässer gesammelt wird. Dieser wird dann recycelt. Das Unterwassergefährt kann im Zuge des Spiels weiter optimiert werden. Ein Wasserqualitätswert reagiert auf den Spielfortschritt: Mit weniger Müll und daraus resultierend mehr angesiedelten Pflanzen erhöht sich die Wasserqualität, bis schließlich weitere Organismen wie Fische in das Gewässer zurückkehren können. So erleben die Spielenden ökologische Zusammenhänge direkt, anstatt sie nur als bloße Fakten zu lesen. Die gesamte Handlung des Spiels orientiert sich an den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals).

Einen Sonderpreis im BUW I erhielt ebenso das Projekt „Moore als CO2-Speicher – warum sie nass sein müssen!“ von Ella Marie Spanier (Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Tuttlingen/Baden-Württemberg).

Im Zentrum dieser Arbeit steht ein Vergleich von zwei Moorproben, die sich hinsichtlich ihrer Wassersättigung unterscheiden, um Auswirkungen auf die Emission von Kohlenstoffdioxid zu untersuchen. Die Schülerin entwickelte ein eigenes CO2-Messsystem auf Arduino-Basis, um die Freisetzung des Treibhausgases über mehrere Wochen zu detektieren. Mit ihren Ergebnissen kann sie zeigen, welche Bedeutung die Wassersättigung von Mooren für die CO2-Freisetzung hat: Entwässerte Moore verlieren ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher und können zu erheblichen CO2-Quellen werden, während ein nasses Moor mit einem hohen Wasserstand wesentlich geringere Mengen an CO2 freisetzt. Dieses Projekt kann nachhaltig zum Verständnis von klimarelevanten Themen und zum Schutz von Mooren beitragen.

Ebenfalls mit einem Sonderpreis im BUW I ausgezeichnet wurde die Arbeit „Zu viel Müll – zu wenig Erde“. Jeder Mensch in Deutschland verursacht jährlich Siedlungsabfall mit einer Masse von ca. 650 Kilogramm. Lena Baumann, Naila Finken, Jana Gravbow und Lucy Müller (Kopernikus-Gymnasium, Ratingen-Lintorf/Nordrhein-Westfalen)

sind davon überzeugt, dass jeder Mensch selbst aktiv werden kann, um zu einer Lösung der aus den großen Abfallmengen resultierenden Probleme beizutragen. Dazu leistete die Projektgruppe im Rahmen eines Naturwissenschaftskurses an ihrer Schule Aufklärungsarbeit, indem sie für die fünfte Jahrgangsstufe eine themenbezogene, methodisch vielfältige und zielgruppengerechte Unterrichtseinheit plante und durchführte. Das in der Unterrichtseinheit Gelernte wurde mit der fünften Jahrgangsstufe direkt umgesetzt und praktisch angewendet, indem der Schulhof in einer gemeinsamen Aktion von Abfall befreit wurde.

Sonderpreise im BUW II für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen

Einen Sonderpreis im BUW II (16- bis 20-Jährige) erhielt Lena Brandl (Staatliche Fachoberschule Regen) für ihre Arbeit „Umweltbewusstsein im Kindergartenalter: Wie Kinder lernen, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen“.

Um theoretische Ansätze zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Handeln bereits sehr jungen Menschen praktisch zu vermitteln, entwickelte die Jungforscherin eine klimaschutzorientierte Lehr- und Lerneinheit für Kinder im Vorschulalter zum Thema Abfalltrennung, die sie mit Kindern in einem Kindergarten durchführte. Ihr Ziel ist es, den Kindern nicht nur die richtige Abfallzuordnung zu vermitteln, sondern ihnen die Bedeutung ihres Handelns auch durch ein aktives Erleben verständlich zu machen. In der von ihr entwickelten Bildungseinheit wird ein Recyclingprozess anschaulich und der Zielgruppe entsprechend dargestellt. Ferner können die Kinder durch Sortierübungen mit realen Beispielmaterialienselbst praktisch handeln und lernen, wie nachhaltige Verantwortung übernommen werden kann. Mit ihren Ergebnissen zeigt die Jungforscherin, dass die Kinder in ihren themenspezifischen Handlungen zunehmend sicherer werden, ihre Entscheidungen begründen können und auch auf nachhaltiger Entwicklung basierende Routinen entwickeln.

Ein weiterer Sonderpreis im BUW II ging für die Arbeit „Wenn Wasser Geschichte erzählt“ an das Gymnasium Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Anni Katterbe und Justin Nötzel

untersuchten die Wasserqualität von Mundlöchern des ehemaligen Erzbergwerks Büchenberg im Harz mit Hilfe des Organismus Daphnia magna als Bioindikator. Diese Wasserflohart haben sie für ihr Projekt gezüchtet, um mit ihrer Aktivität die Wasserqualität von Abläufen aus inaktiven Stollensystemen abzuleiten. Die Wasserflöhe sollen als eine Art Frühwarnsystem fungieren, indem die Jungforschenden einen definierten Bestand an Daphnien in das Gewässer einbringen und beobachten, ob diese weiterhin aktiv sind. Unter Berücksichtigung weiterer Parameter der Wasserqualitätsbestimmung (z.B. ph-Wert, Wassertemperatur) wollen die beiden Jungforschenden mögliche Maßnahmen zur Reinhaltung von Abläufen aus inaktiven Stollensystemen ableiten. Das stillgelegte Bergwerk Büchenberg hat noch heute einen messbaren Einflusss auf die Wasserqualität (Abnahme der Daphnienpopulation). Mit ihrer Arbeit belegte das Team, dass das Grubenwasser noch heute eine ökologische Belastung darstellt.

Förderpreise mit geographischem Bezug im BUW I

  • „Die Schutter – ein Fluss unserer Heimat in Not!“, Benedikt Siewert und Sebastian Siewert, Katharinen-Gymnasium, Ingolstadt / Bayern.
  • „Blau-Grüne Infrastruktur in Leipzig. Modellierung eines eigenen Quartiers“, Emil Berkner, Goethe-Gymnasium, Leipzig / Sachsen.
  • „ClimataeQuest – Entwicklung und Veröffentlichung einer App zur Förderung nachhaltigen Handelns“, Ludwig Weiß, Paul Hudelmaier, Gymnasium München Feldmoching, Feldmoching / Bayern. 

Förderpreis mit geographischem Bezug im BUW II

  • „Klima-Kompass Kids \ Spielerisch zum nachhaltigen Alltag“, Laurenz Hegemann und Aaron Kolz, Nikolaus-von-Kues-Gymnasium, Bernkastel-Kues / Rheinland-Pfalz.
  • „HeatShift – Vom globalen Trend zum lokalen Effekt: Klimawandel in Deutschland von 1901 bis 2025, Jonathan Gemmel und Leona Felicitas Gemmel, Felix-Hausdorff-Gymnasium, Bonn / Nordrhein-Westfalen.

 

Alle Preisträger/innen auf einen Blick:

Alle Bilder in diesem Beitrag: Quelle: BUW

Das Anmeldeportal zur nächsten Wettbewerbsrunde ist bereits geöffnet

Die Teilnahme am BundesUmweltWettbewerb ist möglich für Schüler/innen im Alter von 10 – 20 Jahren aller allgemein- und berufsbildenden Schulen, Jugendgruppen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Freiwilligendiensten wie dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Organisation des Wettbewerbs erfolgt vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Der Träger des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Wettbewerbsrunde 2026/27 hat bereits begonnen. Einsendeschluss für die frei wählbaren Themen ist der 15. März 2027; die Anmeldung sollte sobald wie möglich erfolgen. Projektbeispiele, Anmeldungsformulare und der Leitfaden des Wettbewerbs mit detaillierten Informationen sind erhältlich unter: BUW-Bundesgeschäftsstelle, BundesUmweltWettbewerb, IPN, Olshausenstr. 62, 24118 Kiel; Tel. 0431/880-1610; Mail buw@leibniz-ipn.de; Homepage: www.buw-home.de

Volker Huntemann

 

GEO INNOVATIV – Wettbewerb für neue Unterrichtsideen im Fach Geographie / Erdkunde

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Der Verband Deutscher Schulgeographie (VDSG) e.V. und der Ernst Klett Verlag schreiben zum achten Mal den Wettbewerb für neue Unterrichtsideen in der Geographie für das Jahr 2027 aus. Dieser Wettbewerb richtet sich an Lehrkräfte im Referendariat sowie an Lehrkräfte, die zum Zeitpunkt der Einreichung maximal 5 Jahre im Schuldienst sind.

Thema: „Fragen stellen – Zukunft gemeinsam denken“

Fragen sind der Motor jeder guten Geographiestunde – und oft der Impuls zu kritischer Reflexion und kreativen Ideen.

Wir laden dazu ein, praxisstarke Unterrichtsideen einzureichen: Konzepte, die Neugier wecken, Routinen aufbrechen und Lernende dazu animieren, die Welt nicht nur zu verstehen, sondern auch kritisch zu hinterfragen und gemeinsam neu zu denken.

„Mitmachen und zeigen, wie aus einer guten Frage ein Funke wird, der Veränderung auslöst!“

 

BundesUmweltWettbewerb 2026 – Ehrung mit dem Sonderpreis des VDSG

By Allgemein, Wettbewerbe

Herzlichen Glückwunsch an 4 Schüler*innen vom Burger Roland-Gymnasium!

Im Rahmen des BundesUmweltWettbewerbs 2026 für das Projekt „Zwei Welten, ein Ziel?“ wurde am 19. September 2026

  • Steven Jaron Leine,
  • Clemens Pfeil,
  • Lucian Schulz und
  • Alice Sinde

in Bremerhaven der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V. in Höhe von 500 € verliehen.

Als Leitfrage untersuchten sie, ob Bildung der Grundstein für nachhaltige Entwicklung und globale Partnerschaften ist.

An Beispielen der Schulpartnerschaft mit der Karao Pre and Primary Adventist School in Tansania erforschten sie verschiedene Aktivitäten im Hinblick auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Ein besonderer Dank und viel Lob an ihre Lehrkraft Ralf Sieber, der dieses Projekt im Rahmen des Wettbewerbs betreute.

Deutsche Olympiade der Geowissenschaften

By Allgemein, Wettbewerbe

Bereits das 4. Mal findet die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften statt. Sie startet mit einem Online-Test am 12.oder 13. November 2026.

Der dreistufige Wettbewerb baut auf Schulwissen aus der Geographie sowie aus Chemie, Physik und Biologie auf und vermittelt tiefere Einblicke in die Geowissenschaften. Die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ist auch gleichzeitig der nationale Auswahlwettbewerb für die etablierte International Earth Science Olympiad (IESO).

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler von der 9. Klasse bis zur 11. Klasse (bei G9 bis zur 12. Klasse).

Alle Details, Materialien und Fristen finden Sie gebündelt hier:
www.geowissenschaften-unterrichtsmaterial.de/olympiade-der-geowissenschaften.

Preisverleihung Geo Innovativ (Klett) – Wettbewerb für neue Unterrichtsideen Geographie

By Allgemein, Wettbewerbe

Anfang November fand die Preisverleihung zum Klett-Wettbewerb Geo Innovativ 2025 statt.

Hier finden Sie die Präsentation der prämierten Entwürfe von Sarah Kuhn (Flensburg), Mareike Tengen (Osnabrück) und Julian Lange (Köln) sowie deren Kurzportraits im Videoformat.

Preisverleihung_GeoInnovativ_2025

 

Innovationspreis für Schulgeographie an das Gymnasium Philippinum Weilburg verliehen

By Allgemein, Wettbewerbe

Die Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung hat den Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, am 24.09.2025 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin an die Schule aus Hessen vergeben. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Tagungsprogrammes voller hochkarätiger Fachvorträge mit einem abschließenden Festbankett nahmen Herr Hedrich und Herr Schlitt das Preisgeld in Höhe von 3000,-€, die einer Bronzestatuette („Die schöne Gaia“) sowie die Bronzeplakette entgegen.

Die Jury freute sich über die zahlreichen und qualitativ hochwertigen Bewerbungen.

Die nächste Preisverleihung wird voraussichtlich 2027 beim Deutschen Kongress für Geographie in Bonn stattfinden.

Die Ausschreibung wird auf der Seite der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung abrufbar sein.

EcoView – englischsprachiger, internationaler Wettbewerb für SchülerInnen zum Thema Umwelt und Fernerkundung

By Allgemein, Wettbewerbe

EcoView ist ein internationaler Wettbewerb für SchülerInnen zum Thema Umwelt und Fernerkundung. TeilnehmerInnen sollen ein kurzes Forschungsprojekt vorbereiten auf Basis von öffentlich zugänglichen Satellitenbildern. Die Ergebnisse werden in einem kurzen Video zusammengefasst. EcoView wird zum dritten Mal organisiert von der Schülerakademie Ukraine. Letztes Jahr nahmen mehr als 150 SchülerInnen aus aller Welt teil. Die Akademie bietet auch einen Online-Kurs (auf English in Google Classroom), um die Grundlagen der Fernerkundung und Datenverarbeitung auf öffentlichen Online-Plattformen einzuleiten.

 

Hier Mitteilungen des Veranstalters:

Dear Friends,

We, the GIS and Remote Sensing Laboratory of the National Centre „Junior Academy of Sciences of Ukraine, Copernicus Ambassadors member,  are pleased to extend an invitation to participate in the international competition „Ecoview“ for 14-to 18-year-old students. This event is organised in collaboration with our international partners. Participating in the competition, children will learn how to create their science project based on public-free Remote Sensing data. Satellite images are an essential part of environmental sciences and climate education. Using available data, school students can learn and discover how the climate crisis affects the environment, particularly how climate change has changed their home regions over the years.🌍

We invite you to watch highlights from last year’s competition:

https://www.youtube.com/watch?v=nZ6E_Ckff-E

The competition is free of charge and will be conducted entirely online. The working language of the event is English. 

The competition is divided into three stages:

1 stage (is open until 31st October) – filling out the registration form

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdoE_nhrdalgARfVNfpCqfFoY7lA9DXz0RAYVFj228_yqXAIA/viewform

for participants preparing the science project on a chosen topic (researching environmental problems using satellite data). Participants can select ecological issues, the location and territory of interest, research scale, materials, and tools according to their preferences. 

2 stage (November) – the competition’s jury will evaluate the submitted participants‘ projects and choose the finalists.

3 stage (5th December) – finalists will present their projects online via Zoom. After the presentations, the jury will select the winners.

Key Requirements:  The main condition for participation is to use remote sensing data in a research project. The competition is for individual entries only; team submissions are not permitted.

Awards and Recognition
– All participants who submit a project will receive a certificate of participation.
– The finalists will receive special merchandise.
– The winners will be awarded diplomas and prizes from our team and sponsors.

Resources for Participants
We provide various training materials and resources, including

More training materials and ideas can be found on our website

https://man.gov.ua/en/online-projects/akademiya-copernicus-laboratoriya-gis-ta-dzz

and our youtube channel https://www.youtube.com/@gisandrslaboratory

We will host an introductory webinar in September to support participants and their supervisors. These webinars will cover competition guidelines, project requirements, and essential tools and methods for working with satellite data. Registration is available here:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeGUUwphrIKXEkZOYR19TA6d1qUjisquNXYIkjsKOPwz8pdWA/viewform

All details regarding the competition, including rules and requirements, are available on our website. If you have any questions, please reach out to us via email – gis_rs@man.gov.ua

We sincerely hope you will make the most of this unique opportunity.

Regards,
The „Ecoview“ Competition Team

Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ab 12./13. November 2025

By Allgemein, Wettbewerbe

Der Dachverband der Geowissenschaften DVGeo organisiert seit 2023 für Schüler:innen die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften.

Dieser bundesweite Wettbewerb baut auf Schulwissen aus der Geographie sowie aus Chemie, Physik und Biologie auf und vermittelt tiefere Einblicke in die Geowissenschaften. Die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ist auch gleichzeitig der nationale Auswahlwettbewerb für die etablierte International Earth Science Olympiad (IESO).

Konzipiert wurde die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften von Vertreter:innen der Trägergesellschaften des DVGeo aus Geologie, Geophysik, Paläontologie und Mineralogie. Ziel ist es, das Interesse der Schüler:innen für die Geowissenschaften zu wecken. Teilnehmen können Schüler:innen von der 9. Klasse bis zu Q1 (Qualifikationsjahr 1 für das Abitur) also bis inklusive Jahrgangsstufe 11 bei G 8 und Jahrgangsstufe 12 bei G 9.

OdG-Ankündigung_2025

Jugend forscht 2025: VDSG und DGfG vergeben Sonderpreise für geographische Arbeiten

By Allgemein, Wettbewerbe

Das 60. Bundesfinale von Jugend forscht fand vom 30. Mai – 01. Juni 2025 an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg statt. Im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften wurden dieses Mal erfreulicherweise wieder vierzehn Arbeiten vorgestellt, die in den unterschiedlichen Fragestellungen eine große thematische Vielfalt aufwiesen. Von der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) wurde ein Sonderpreis für eine besonders gelungene wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Geographie vergeben und mit dem Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie (VDSG) wurde eine Arbeit ausgezeichnet, die aus dem geographischen Schuluntericht entstanden ist.

 

Sonderpreis des VDSG

Elisabeth Scholz, Magdalena Palomino Oviedo und Mara Sirin Hollstein (Nobertusgymnasium Magdeburg / Sachsen-Anhalt) erhielten für ihre Arbeit „Autos hin oder her, für die Fahrradfahrer ist es in der Nachtweide viel zu schwer“ den Sonderpreis des VDSG. Der Autoverkehr vor dem Nobertusgymnasium in Magdeburg gefährdet Schüler*innen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Jungforscherinnen analysierten deshalb die Verkehrssituation im Detail. Sie zählten Radfahrer und Autos, befragten Schulkinder sowie Lehrkräfte nach ihren Fahrgewohnheiten und analysierten die bestehenden Verkehrswege. Dann glichen sie ihre Ergebnisse mit der Straßenverkehrsordnung ab und kamen zu dem Ergebnis, dass der vorhandene Gehweg rein formal auch für Radfahrer freigegeben werden könnte. Zudem wäre auch die Umwidmung der Straße zur Fahrradstraße mit zugelassenem Kfz-Verkehr möglich. Greift die Stadt die Ergebnisse der drei Jungforscherinnen auf, hätten sie für die Verkehrssicherheit an ihrer Schule viel erreicht.

(Foto: Die Preisträgerinnen des VDSG-Sonderpreises, Elisabeth Scholz, Magdalena Palomino und Mara Sirin Hollstein, an ihrem Projektstand. Foto: V. Huntemann)

 

Sonderpreis der DGfG

Die globale Vegetationsentwicklung kann durch die Beobachtung des Erdlichts (Sonnenlicht, das von der Erde ins All reflektiert wird) erfasst werden. Sienna Drack und Claire Dillmann (Oskar-von-Miller-Gymnasium München) stellten ihr Projekt „Der Mond als Spiegel der Erde“ vor. Sie haben damit ein Citizen-Science-Projekt gestartet, bei dem interessierte Bürger*innen die Reflexion des Erdlichts auf der Mondoberfläche mit handelsüblichen Smartphone-Kameras fotografieren können. Die Jungforscherinnen analysieren spezifische Farbanteile auf den Fotos, da diese Hinweise auf Veränderungen der Vegetationsgesundheit geben. Mit den Umweltmessdaten der teilnehmenden Bürger*innen soll eine umfangreiche Datenbank erstellt werden, um die satellitengestützte Vegetationsüberwachung zu ergänzen. Ziel ist es dabei, Vegetationsdynamiken zu untersuchen und das Verständnis der pflanzlichen Reaktionen auf Umweltveränderungen zu verbessern. Die Jungforscherinnen erhielten nicht nur den Sonderpreis der DGfG verliehen, sondern ihre Arbeit wurde außerdem auch zum Bundessieger in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften gekürt.

 

Platzierungen im Bereich Geo- und Raumwissenschaften

  • 5. Platz: Astronomische Arbeit – Leonhard Balko (Luisen-Gymnasium Bergedorf / Hamburg) – Untersuchung der Pulsation von RR-Lyrae-Sternen mit BVRI-Photometrie“
  • 4. Platz: Astronomische Arbeit – Philip Späth und Kimi Sickinger (Gewerbliche Schule Tübingen / Baden-Württemberg)) – Simulation der Sternenentstehung bei Andromeda-Milchstraßen-Verschmelzung
  • 3. Platz: Niklas Ruf und Jana Spilller (Gymnasium Ochsenhausen / Baden-Württemberg) – WarnMe – sicher am kleinsten Bach
  • 2. Platz: Astronomische Arbeit – Loreley Paul (Einstein-Gymnasium Neuenhagen bei Berlin / Brandenburg) – Die photometrische Entwicklung der rekurrierenden Nova TcrB 2024

 

Die Wettbewerbsrunde 2025/26 hat bereits begonnen: Der Anmeldeschluss ist der 30. November 2025.

 

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 3, 20459 Hamburg, Tel. 040/374709-0, Mailanschrift info@jugend-forscht.de oder unter www.jugend-forscht.de .

 

 

 

Wettbewerb des Instituts für Geographiedidaktik der Universität zu Köln – Handeln für den Planeten: Reporter*innen in Aktion!

By Allgemein, Wettbewerbe

Das Institut für Geographiedidaktik von der Universität zu Köln
organisiert derzeit einen Geographiewettbewerb für Sekundarstufe I und
II.

Dieser Wettbewerb ist offen für Klassen der Sekundarstufe I und II
(staatlich, privat unter Vertrag) in Frankreich, Madagaskar und
Deutschland.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um die Internetseite mit allen
Einzelheiten und den auszufüllenden Unterlagen
aufzurufen: https://geodidaktik.uni-koeln.de/veranstaltungen/handeln-fuer-den-planeten-reporterinnen-in-aktion

Thema des Wettbewerbs: Handlung für nachhaltige Entwicklung
Frist: 20 Juni 2025
Anmeldung: https://form.jotform.com/250403265118347
Verantwortliche Personen: Prof. Dr. Alexandra Budke und Mirana Andriambololonirina
Kontakt: mandriam@uni-koeln.de