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Veranstaltungen

Das Finale des BundesUmweltWettbewerbs 2026 in Bremerhaven

By Allgemein, Veranstaltungen, Wettbewerbe

Von der Frage „Zwei Welten, ein Ziel?“ bis zum „Umweltbewusstsein im Kindergartenalter“: Sonderpreise für Forschungsarbeiten mit geographischen Bezüge

Auch in diesem Jahr lautete das Motto des BundesUmweltWettbewerbs wieder „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“. Nach der Einreichung der Arbeiten  findet eine erste Begutachtung durch die Jurymitglieder statt. Die besten Projekte dürfen dann im Juni bei der alljährlichen Jurytagung präsentiert und mit den Jurymitgliedern vertieft diskutiert werden. Zum Abschluss legen dann alle Jurymitglieder gemeinsam die Preiskategorien für die einzelnen Wettbewerbsbeiträge fest. Das Bundesfinale der 36. Wettbewerbsrunde des BundesUmweltWettbewerbs (BUW) fand in diesem Jahr im Klimahaus in Bremerhaven statt.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Jungforschende und junge Talente im Umweltbereich besonders zu ermuntern und zu fördern. Hauptpreise erhalten Arbeiten, die von der Jury als hervorragend bewertet wurden; dabei haben sowohl Kreativität als auch interdisziplinäre Arbeitsweise und ökologische Handlungsorientierung einen hohen Stellenwert. Sonderpreise erhalten Projekte, die sich u.a. durch eine besondere Leistung in einem Teilbereich bzw. einer Fachdisziplin ausgezeichnet haben. Förderpreise dienen der Projektfortführung und sollen zur nochmaligen Teilnahme an der nächsten BUW-Runde ermutigen. Wissenschaftliche Arbeitsweisen, schlüssige und nachhaltige Denkansätze sowie lösungsorientiertes Handeln sind nur einige typische Merkmale guter BUW-Projekte. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde wurden insgesamt 371 Projektarbeiten von 762 jungen und engagierten Leuten im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren eingereicht. Einige der zentralen Themen der eingereichten Projekte waren insbesondere die Bereiche Bildung und nachhaltige Erziehung, klimaschutzorientierte Lerneinheiten, innovative Ideen zur Nutzung regenerativer Energien und zur nachhaltigen Stadtentwicklung, Einsparung natürlicher Ressourcen sowie die Orientierung an globalen Nachhaltigkeitszielen.

In seiner Eröffnungansprache lobte der Geschäftsführer des BundesUmweltWettbewerbs, Dr. Marc Eckhardt, die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Begrüßungsworte zum Festakt sprach Prof. Dr. Hauke Hilz (Dezernent für Schule und Kultur sowie Magistrat der Stadt Bremerhaven). Den Festvortrag hielt Dr. Susanne Nawrath (Klimahaus Bremerhaven).

Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V.  (VDSG)

Der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V. (VDSG) für eine bemerkenswerte Leistung, die aus dem Geographieunterricht erwachsen ist, ging an das Projekt „Zwei Welten, ein Ziel?“ Steven Jaron Leine, Clemens Pfeil, Lucian Schulz und Alice Sinde (Burger-Roland-Gymnasium, Burg/Sachsen-Anhalt) gingen dabei der Leitfrage nach „Ist Bildung der Grundstein für nachhaltige Entwicklung und globale Partnerschaften?“

Sie beleuchteten die seit 2019  bestehende Schulpartnerschaft mit der „Karao Adventist Pre- and Primary School“ in Tansania, die für Kinder der indigenen Volksgruppe der Massai gegründet wurde. Ihr Ziel war es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umweltbewusstsein sowie im nachhaltigen Handeln der Schüler/innen beider Schulen zu untersuchen. Die mit der Partnerschaft verbundenen Aktivitäten analysierte die Gruppe u.a. im Hinblick auf Ressourcennutzung, Konsumverhalten und Klimaschutz und insbesondere, wie Jugendliche in den beiden unterschiedlichen Teilen der Welt Nachhaltigkeit wahrnehmen und in ihrem Alltag umsetzen. Fazit ihres Projekts ist, dass beide Seiten viel voneinander lernen können. Die Begegnungen vor Ort sensibilisieren zudem Schüler/innen sowie die Lehrkräfte besonders tiefgründig für globale Zusammenhänge und das Leben in der „Einen Welt“. Mit ihren Ergebnissen zeigen die Jungforschenden, wie eine globale Partnerschaft funktionieren und wie diese positive und nachhaltige Veränderungen auf beiden Seiten bewirken kann.

Leider wies keiner der beiden vergebenen Hauptpreise geographische Bezüge auf. Dafür gab es jedoch eine stattliche Anzahl von Sonderpreisen, die dieses Kriterium erfüllten.

Sonderpreise im BUW I für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen

Ein Sonderpreis im BUW I wurde vergeben an die Arbeit „Renaturierung von  Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg“ von Ludwig Weiß (Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg).

Der Gymnasiast untersuchte den Wirkungsgrad von drei verschiedenen bereits umgesetzten Renaturierungsmaßnahmen, indem er diese mit einem nicht renaturierten Flussabschnitt verglich und dabei den ökologischen Zustand des Gewässers durch die Erhebung chemisch-physikalischer und geomorphologischer Parameter bewertete. Er möchte konkrete Renaturierungsmaßnahmen ermitteln, die sich gut dazu eignen, denaturierte Gewässerstrukturen ökologisch zu optimieren, um die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern. Mit Hilfe eines selbst gebauten, maßstabsgetreuen und wassergefüllten Modells der Regnitz im Maßstab 1:100 veranschaulicht er die Verträglichkeit der Renaturierungsmaßnahmen hinsichtlich Hochwasserschutz sowie der Nutzung des Flusses für z.B. Sport und Schifffahrt. Seine Ergebnisse hat der Schüler bereits in einer Form aufbereitet, so dass diese eine Grundlage zur weiteren Planung von Renaturierungsmaßnahmen durch beispielsweise Fachbehörden bieten kann.

Ein weiterer Sonderpreis im BUW I wurde vergeben an die Arbeit „Save The Seas“ von Kai Czwak, Friedo Platzek, Arne Preuß und zwei weiteren Jungforschern (Burg-Gymnasium Wettin, Wettin-Löbejün/Sachsen-Anhalt).

Sie haben sich zum Ziel gesetzt, durch ein selbst entwickeltes Videospiel auf Gewässerverunreinigung, Verschmutzung durch Plastik und Meeresschutz aufmerksam zu machen. Dabei steuert der Spieler/die Spielerin ein U-Boot, mit dem Müll aus einem verschmutzten Gewässer gesammelt wird. Dieser wird dann recycelt. Das Unterwassergefährt kann im Zuge des Spiels weiter optimiert werden. Ein Wasserqualitätswert reagiert auf den Spielfortschritt: Mit weniger Müll und daraus resultierend mehr angesiedelten Pflanzen erhöht sich die Wasserqualität, bis schließlich weitere Organismen wie Fische in das Gewässer zurückkehren können. So erleben die Spielenden ökologische Zusammenhänge direkt, anstatt sie nur als bloße Fakten zu lesen. Die gesamte Handlung des Spiels orientiert sich an den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals).

Einen Sonderpreis im BUW I erhielt ebenso das Projekt „Moore als CO2-Speicher – warum sie nass sein müssen!“ von Ella Marie Spanier (Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Tuttlingen/Baden-Württemberg).

Im Zentrum dieser Arbeit steht ein Vergleich von zwei Moorproben, die sich hinsichtlich ihrer Wassersättigung unterscheiden, um Auswirkungen auf die Emission von Kohlenstoffdioxid zu untersuchen. Die Schülerin entwickelte ein eigenes CO2-Messsystem auf Arduino-Basis, um die Freisetzung des Treibhausgases über mehrere Wochen zu detektieren. Mit ihren Ergebnissen kann sie zeigen, welche Bedeutung die Wassersättigung von Mooren für die CO2-Freisetzung hat: Entwässerte Moore verlieren ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher und können zu erheblichen CO2-Quellen werden, während ein nasses Moor mit einem hohen Wasserstand wesentlich geringere Mengen an CO2 freisetzt. Dieses Projekt kann nachhaltig zum Verständnis von klimarelevanten Themen und zum Schutz von Mooren beitragen.

Ebenfalls mit einem Sonderpreis im BUW I ausgezeichnet wurde die Arbeit „Zu viel Müll – zu wenig Erde“. Jeder Mensch in Deutschland verursacht jährlich Siedlungsabfall mit einer Masse von ca. 650 Kilogramm. Lena Baumann, Naila Finken, Jana Gravbow und Lucy Müller (Kopernikus-Gymnasium, Ratingen-Lintorf/Nordrhein-Westfalen)

sind davon überzeugt, dass jeder Mensch selbst aktiv werden kann, um zu einer Lösung der aus den großen Abfallmengen resultierenden Probleme beizutragen. Dazu leistete die Projektgruppe im Rahmen eines Naturwissenschaftskurses an ihrer Schule Aufklärungsarbeit, indem sie für die fünfte Jahrgangsstufe eine themenbezogene, methodisch vielfältige und zielgruppengerechte Unterrichtseinheit plante und durchführte. Das in der Unterrichtseinheit Gelernte wurde mit der fünften Jahrgangsstufe direkt umgesetzt und praktisch angewendet, indem der Schulhof in einer gemeinsamen Aktion von Abfall befreit wurde.

Sonderpreise im BUW II für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen

Einen Sonderpreis im BUW II (16- bis 20-Jährige) erhielt Lena Brandl (Staatliche Fachoberschule Regen) für ihre Arbeit „Umweltbewusstsein im Kindergartenalter: Wie Kinder lernen, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen“.

Um theoretische Ansätze zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Handeln bereits sehr jungen Menschen praktisch zu vermitteln, entwickelte die Jungforscherin eine klimaschutzorientierte Lehr- und Lerneinheit für Kinder im Vorschulalter zum Thema Abfalltrennung, die sie mit Kindern in einem Kindergarten durchführte. Ihr Ziel ist es, den Kindern nicht nur die richtige Abfallzuordnung zu vermitteln, sondern ihnen die Bedeutung ihres Handelns auch durch ein aktives Erleben verständlich zu machen. In der von ihr entwickelten Bildungseinheit wird ein Recyclingprozess anschaulich und der Zielgruppe entsprechend dargestellt. Ferner können die Kinder durch Sortierübungen mit realen Beispielmaterialienselbst praktisch handeln und lernen, wie nachhaltige Verantwortung übernommen werden kann. Mit ihren Ergebnissen zeigt die Jungforscherin, dass die Kinder in ihren themenspezifischen Handlungen zunehmend sicherer werden, ihre Entscheidungen begründen können und auch auf nachhaltiger Entwicklung basierende Routinen entwickeln.

Ein weiterer Sonderpreis im BUW II ging für die Arbeit „Wenn Wasser Geschichte erzählt“ an das Gymnasium Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Anni Katterbe und Justin Nötzel

untersuchten die Wasserqualität von Mundlöchern des ehemaligen Erzbergwerks Büchenberg im Harz mit Hilfe des Organismus Daphnia magna als Bioindikator. Diese Wasserflohart haben sie für ihr Projekt gezüchtet, um mit ihrer Aktivität die Wasserqualität von Abläufen aus inaktiven Stollensystemen abzuleiten. Die Wasserflöhe sollen als eine Art Frühwarnsystem fungieren, indem die Jungforschenden einen definierten Bestand an Daphnien in das Gewässer einbringen und beobachten, ob diese weiterhin aktiv sind. Unter Berücksichtigung weiterer Parameter der Wasserqualitätsbestimmung (z.B. ph-Wert, Wassertemperatur) wollen die beiden Jungforschenden mögliche Maßnahmen zur Reinhaltung von Abläufen aus inaktiven Stollensystemen ableiten. Das stillgelegte Bergwerk Büchenberg hat noch heute einen messbaren Einflusss auf die Wasserqualität (Abnahme der Daphnienpopulation). Mit ihrer Arbeit belegte das Team, dass das Grubenwasser noch heute eine ökologische Belastung darstellt.

Förderpreise mit geographischem Bezug im BUW I

  • „Die Schutter – ein Fluss unserer Heimat in Not!“, Benedikt Siewert und Sebastian Siewert, Katharinen-Gymnasium, Ingolstadt / Bayern.
  • „Blau-Grüne Infrastruktur in Leipzig. Modellierung eines eigenen Quartiers“, Emil Berkner, Goethe-Gymnasium, Leipzig / Sachsen.
  • „ClimataeQuest – Entwicklung und Veröffentlichung einer App zur Förderung nachhaltigen Handelns“, Ludwig Weiß, Paul Hudelmaier, Gymnasium München Feldmoching, Feldmoching / Bayern. 

Förderpreis mit geographischem Bezug im BUW II

  • „Klima-Kompass Kids \ Spielerisch zum nachhaltigen Alltag“, Laurenz Hegemann und Aaron Kolz, Nikolaus-von-Kues-Gymnasium, Bernkastel-Kues / Rheinland-Pfalz.
  • „HeatShift – Vom globalen Trend zum lokalen Effekt: Klimawandel in Deutschland von 1901 bis 2025, Jonathan Gemmel und Leona Felicitas Gemmel, Felix-Hausdorff-Gymnasium, Bonn / Nordrhein-Westfalen.

 

Alle Preisträger/innen auf einen Blick:

Alle Bilder in diesem Beitrag: Quelle: BUW

Das Anmeldeportal zur nächsten Wettbewerbsrunde ist bereits geöffnet

Die Teilnahme am BundesUmweltWettbewerb ist möglich für Schüler/innen im Alter von 10 – 20 Jahren aller allgemein- und berufsbildenden Schulen, Jugendgruppen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Freiwilligendiensten wie dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Organisation des Wettbewerbs erfolgt vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Der Träger des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Wettbewerbsrunde 2026/27 hat bereits begonnen. Einsendeschluss für die frei wählbaren Themen ist der 15. März 2027; die Anmeldung sollte sobald wie möglich erfolgen. Projektbeispiele, Anmeldungsformulare und der Leitfaden des Wettbewerbs mit detaillierten Informationen sind erhältlich unter: BUW-Bundesgeschäftsstelle, BundesUmweltWettbewerb, IPN, Olshausenstr. 62, 24118 Kiel; Tel. 0431/880-1610; Mail buw@leibniz-ipn.de; Homepage: www.buw-home.de

Volker Huntemann

 

Ankündigung: 22. Bayerische Tage der Schulgeographie 2027

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Motto: Komplexität der Welt verstehen – Vielfalt respektieren – Zukunft gestalten

Termin: 8. bis 10. April 2027 (Donnerstagnachmittag bis Samstagnachmittag)

Veranstaltungsort: Universität Bayreuth

Die Veranstalter möchten schon jetzt auf dieses Datum hinweisen, damit der Termin frühzeitig von den Geographielehrkräften ins Auge gefasst werden kann. Wie immer werden kompetente Fachreferenten in Vorträgen, Workshops sowie auf Exkursionen wertvolle Anregungen und Impulse für einen zukunftsorientierten Geographieunterricht für alle Schularten bieten.

zum Ankündigungsdokument

8. Norddeutscher Schulgeographie – Tag in Hamburg

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Am 18. September 2026 findet der 8. Norddeutsche Schulgeographie – Tag in Hamburg zum Thema

Die resiliente Stadt – Stadtplanung und Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels

statt.

Hierzu lädt der Landesverband Hamburg alle Interessierte herzlich ein.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis spätestens zum 04. September 2026 möglich

Alle weiteren wichtigen Informationen finden Sie hier:

Fortbildungsangebot: Digitale Karten souverän nutzen (kostenlos)

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Digitale Karten spielen im Geographieunterricht eine immer größere Rolle und sind für viele Schülerinnen und Schüler längst Teil ihres Alltags. Damit steigt die Bedeutung, Karten nicht nur zu nutzen, sondern auch verstehen, selbst erstellen und kritisch hinterfragen zu können. Dies stellt den Geographieunterricht vor die Aufgabe, Lernende Schritt für Schritt an einen bewussten und reflektierten Umgang mit digitalen Karten heranzuführen.

Eine kostenlose digitale Selbstlern-Fortbildungsplattform für Geographielehrkräfte

Hier setzt das Projekt „DiSo-SGW“ im Kompetenzverbund lernen: digital  https://lernen.digital/ an, in deren Rahmen die Fortbildung „Innovative Ansätze zur digitalen Kartenarbeit im Geographieunterricht“ entwickelt wurde. Mit dieser steht Geographielehrkräften ein Angebot zur Verfügung, das sie zum Aufbau fachlicher und technischer Kompetenzen im Umgang mit digitalen Karten nutzen können. In Form von Lernvideos verbinden die Module geographiedidaktische Grundlagen mit Hinweisen zu Unterrichtsbeispielen sowie digitalen Kartentools. Die digital-asynchrone Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II und ist modular aufgebaut. Die fünf Selbstlern-Module bauen aufeinander auf: 1) Einführungsmodul zur digitalen Kartenarbeit mit den drei Dimensionen der Kartenkompetenz, 2) Auswertung, 3) Reflexion, 4) Erstellung von digitalen Karten und 5) souveräner Umgang mit persönlichen Geodaten.

Die Fortbildungsmodule werden durch ein Materialpaket ergänzt. Dieses enthält Verweise auf ca. 120 unterrichtspraktische Beispiele, ein Register mit Empfehlungen zu digitalen Kartendiensten und deren unterrichtlichem Einsatz sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu ausgewählten Kartendiensten. Alle Materialien stehen den Teilnehmenden nach der Registrierung als gebündelter Download zur Verfügung.

Neugierig geworden?

Über den QR-Code gelangen Sie direkt zur Fortbildung.

http://www.fortbildung-digitale-karten. de

 

Bei Rückfragen oder Interesse an Kooperationen wenden Sie sich gerne an:

luis.ruether@uni-muenster.de

bzw. hanna.velling@fau.de

Luis Rüther, Hanna Velling, Rainer Mehren, Jan Christoph Schubert (Universität Münster, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Das Projekt wurde gefördert von dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend; finanziert von der Europäischen Union/NextGenerationEU.

Fortbildungsreihe „15 Minuten Geographie“

By Allgemein, Veranstaltungen

Die Fortbildungsreihe „15 Minuten Geographie“

http://www.diercke.de/15Minuten

wird auch 2026 fortgesetzt, indem alle zwei Monate ein neues Thema erscheint.

Im Februar dieses Jahres ist die Sitzung „Umgang mit Desinformation im Geographieunterricht“ von Luis Rüther online gegangen.

Im April folgt „Lösungsorientierung“ von Thomas Hoffmann.

Weitere geplante Themen sind Demokratiebildung, Projektkurse, Interesse, Denken lernen mit Geographie und Umgang mit Heterogenität.

An Feedback zur Reihe (z. B. Themenwünsche, Verbesserungsvorschläge) sind die beiden Herausgeber Erik Elvenich (Zfsl Bonn) und Rainer Mehren (Uni Münster) weiterhin sehr interessiert:

Mail: erik.elvenich@zfsl-bonn.nrw.schule und rainer.mehren@uni-muenster.de

18. Klett-Symposium Geographie 2026 am 07. März 2026 (online)

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18. Klett-Symposium Geographie 2026

Thema: Plastik Planet oder Blauer Planet – Wir haben es in der Hand
Termin: 7.3.2026, 9:30-13:00 (Online)
Programm:
09:30 Uhr Begrüßung
Dr. Volker Meyer, Micaela Stierle und Christoph Rausch
09:40 Uhr Nachhaltige Lösungen zur Reduzierung der Umwelt- und Gesundheitsrisiken von Micro- und Nanoplastik
Prof. Dr. Stefan Krause, University of Birmingham, Chair of Ecohydrology and Biogeochemistry, School of Geography, Earth and Environment Sciences
10:35 Uhr Plastikverschmutzung ohne Grenzen? Das Frühwarnsystem Arktis mahnt globale Lösungen für die Plastikkrise an.
Dr. Melanie Bergmann, Biologin Alfred Wegener Institut, Bremerhaven

11:30 Uhr Mit naturwissenschaftlichen Experimenten Fake News und Mythen begegnen – Einblicke in Forschungsprojekte zu Plastik, Ernährung und Circular Economy

Prof. Marko Beeken, Didaktik der Chemie, Universität Osnabrück
12:10 Uhr Lernen durch Mitforschen bei den Plastic Pirates: Jugendliche untersuchen Plastikmüll an Gewässern
Mandy Hinzmann, Ecologic Institut (Berlin) und Jennifer Kortländer, Realschule Lindenberg)
12:50 Uhr Abmoderation und Schlussworte
Dr. Volker Meyer, Micaela Stierle und Christoph Rausch
Anmeldung und detailliertes Programm:

Luisa Neubauer und Boris Hermann: virtuelle Unterrichtsstunde aus der Antarktis am 14. Januar 2026

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Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Weltumsegler Boris Herrmann laden am 14. Januar 2026 zu einer besonderen virtuellen Unterrichtsstunde live aus der Antarktis ein.

Die Unterrichtsstunde aus dem Eis richtet sich an Schüler:innen der Klassenstufen 3 bis 8 und findet von 12:00 bis 13:00 Uhr statt. Moderiert wird das Live-Event von Tobi Krell, bekannt als Checker Tobi, der die Kinder mit Spannung durch das Programm führt.

Anmeldung hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc7OZ0cE5vJIp9ATcZa7WTQU51RWiyPLk2wmmjjvMUItmKLPA/viewfor

Das Bildungsprogramm “My Ocean Challenge” mit Weltumsegler und Team Malizia Skipper Boris Herrmann lädt im Rahmen ihrer Live-Klassenzimmer gemeinsam mit Luisa Neubauers Projekt „Globales Klassenzimmer“ am 14.01. zu einer virtuellen Schulstunde live aus der Antarktis ein. Die gemeinsame Mission? Auf den Ozean- und Klimaschutz aufmerksam machen. Mit an Bord des segelnden Forschungsschiffs „Malizia Explorer“ sind viele weitere Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Ozean-Expert:innen.

Besonderes Highlight: Bei dem Auftakt Call am 14.01. wird Tobi Krell alias Checker Tobi die Kinder durch das große Abenteuer führen.

Weitere Live-Klassenzimmer und Veranstaltungen der My Ocean Challenge (mehrsprachig) finden Sie hier:

https://www.team-malizia.com/news/go-to-school-in-antarctica

Mehr Infos zur My Ocean Challenge finden Sie hier:

https://www.team-malizia.com/news/educational-material-my-ocean-challeng

Weitere Termine mit Luisa Neubauer und Special Guests wie Eckart von Hirschhausen finden Sie auf ihrer Website (u.a. 15. und 16. Januar aus der Antarktis):

https://mission-antarctica.de

 

Virtuelle Ringvorlesung – Schwerpunkt „Bildungsstandards“

By Allgemein, Veranstaltungen

Im Rahmen der roadmap2030-Initiative wird auch im Sommersemester 2026 die Virtuelle Ringvorlesung Geographie fortgeführt  – diesmal zum Schwerpunkt „Bildungsstandards“ – an drei Terminen, immer dienstags von 16.00-18.00 Uhr.

Aufgrund ihrer Praxisorientierung wird die Virtuelle Ringvorlesung Geographie „Wissenschaft und schulische Praxis im Dialog“ ausdrücklich zur Anerkennung und Nutzung als Fortbildungsveranstaltung empfohlen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung:

https://geographiedidaktik.org/virtuelle-ringvorlesung-geographie/

Klett-Symposium Geographie und Schule am 08.11.2025 (Online)

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Geo-Monitor und Geo-Innovativ: aktuelle Entwicklungen und innovative Ideen im Fach Geographie

Wie steht es aktuell um das Schulfach Geographie/Erdkunde in Deutschland?

Um diese Frage zu beantworten haben Prof. Mehren (Uni Münster), Prof. Fögele (PH Karlsruhe) und Dr. Thume (Lehrkraft aus Solingen) zusammen mit dem Ernst Klett Verlag die Geo-Monitor-Umfrage 2025 durchgeführt. Über 900 Geo-Lehrkräfte haben sich beteiligt. Während des Symposiums werden nun exklusiv die Ergebnisse der Studie vorgestellt.

Dabei wurden die Befragten u. a. nach Ihrer Einschätzung zur Bedeutung des Fachs Erdkunde/Geographie, zu Lehrplänen, Bildungsmedien, Fortbildungen aber auch ihrer Zufriedenheit mit ihrer Arbeit als Geographie-Lehrkraft befragt.

Vorab verleihen im Rahmen des Geo-Innovativ-Wettbewerbs der Verband Deutscher Schulgeographie (VDSG) und der Ernst Klett Verlag zum 7. Mal Preise an junge Lehrkräfte für die innovativsten Unterrichtsideen – diesmal unter dem Motto „Welt verstehen – Welt gestalten“. Die drei Preisträger werden im Rahmen des Symposiums geehrt und stellen ihre Unterrichtsideen kurz vor: Dabei geht um KI-visualisierte Zukunftsvisionen, lebendige Karten und Bahnhofsverlegungen – alles im Umfeld der eigenen Schule.

Programm und Anmeldung: https://fortbildungen.klett.de/de/classes/view/1217