Wettbewerb „Diercke iGeo“ – Aktuelles

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19. November 2017
Am 17./18.11.2017 fand das Bundesfinale des Diercke iGeo Wettbewerbs in Braunschweig statt, an dem die Landessieger aus zehn Bundesländern und die fünf Wildcard-Besitzer, die sich über den Wettbewerb Diercke Wissen 2016 und 2017 für das Bundesfinale qualifiziert hatten,  gegeneinander antraten. Dabei schrieben sie die physisch-geographische Klausur The effects of the Gulf Stream on European Climate und die humangeographische Klausur Nickel mining under subarctic conditions. Außerdem absolvierten sie einen multimedialen Test mit materialbezogenen Aufgaben.
Wir gratulieren allen Teilnehmern und insbesondere den vier Gewinnern, die sich einen Platz im Nationalteam für die internationale Geographie-Olympiade iGeo 2018 in Quebec (Kanada) gesichert haben. Dies sind:
1.       Kenneth von Bünau (Thüringen)
2.       Kilian Kober (Sachsen)
3.       Maximilian Muck (Sachsen)
4.       Antonia Rappert (Nordrhein-Westfalen
Vielen Dank an alle Lehrer und Lehrerinnen, die mit ihren Schülern am Diercke iGeo Wettbewerb teilgenommen, und an die Landesbeauftragten, die den Wettbewerb in ihrem Bundesland begleitet haben. Für alle, die den Diercke iGeo 2017 verpasst haben: Die nächste Wettbewerbsrunde startet im September 2019.
Christoph Zwißler
Mitglied im Diercke-iGeo-Team

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Deutsches Team bei der iGeo 2016 in Peking sehr erfolgreich
(sr) Von der IGeo 2016 (16-22. August) kehrten alle vier Teilnehmer mit einer Medaille aus Peking zurück. Herzlichen Glückwunsch für die tollen Einzelleistungen und das hervorragendes Mannschaftsergebnis!
+ Offizieller Bericht von Dr. Wolfgang Gerber HIER
+ Eindrücke von Sebastian Bürger (Silbermedaillen-Gewinner) HIER
+ Photos:
Die Teilnehmer mit den Medaillen: v.l.n.r.: Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen), Pascal Semper (Sachsen), Samuel Höing (Niedersachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen) (Photo: Hana Parizkova):  (HIER) und vor der der Skyline Shanghais: v.l.n.r.: Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Samuel Höing (Niedersachsen), Pascal Semper(Sachsen), Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen) (Photo: Niels Sevens) (HIER)

 

 

 

 

Aktuelles

12. Dezember 2017
Neues aus dem Landesverband NRW: Der bisherige 1. Landesvorsitzende Jürgen Neumann hat sich aus der Landesverbandsspitze zurückgezogen.  Neuer 1. Landesvorsitzender ist Herr Paul Lindner aus Haan.  Auch an dieser Stelle dankt der VDSG Herrn Neumann für die langjährige Tätigkeit  an der Spitze des Landesverbands NRW und wünscht zugleich seinem Nachfolger Herrn Lindner Tatkraft und alles Gute  im Dienste der Schulgeographie.
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19. November 2017
Diercke iGeo 2017
Am 17./18.11.2017 fand das Bundesfinale des Diercke iGeo Wettbewerbs in Braunschweig statt, an dem die Landessieger aus zehn Bundesländern und die fünf Wildcard-Besitzer, die sich über den Wettbewerb Diercke Wissen 2016 und 2017 für das Bundesfinale qualifiziert hatten,  gegeneinander antraten. Dabei schrieben sie die physisch-geographische Klausur The effects of the Gulf Stream on European Climate und die humangeographische Klausur Nickel mining under subarctic conditions. Außerdem absolvierten sie einen multimedialen Test mit materialbezogenen Aufgaben.
Wir gratulieren allen Teilnehmern und insbesondere den vier Gewinnern, die sich einen Platz im Nationalteam für die internationale Geographie-Olympiade iGeo 2018 in Quebec (Kanada) gesichert haben. Dies sind:
Kenneth von Bünau (Thüringen)
Kilian Kober (Sachsen)
Maximilian Muck (Sachsen)
Antonia Rappert (Nordrhein-Westfalen
Vielen Dank an alle Lehrer und Lehrerinnen, die mit ihren Schülern am Diercke iGeo Wettbewerb teilgenommen, und an die Landesbeauftragten, die den Wettbewerb in ihrem Bundesland begleitet haben. Für alle, die den Diercke iGeo 2017 verpasst haben: Die nächste Wettbewerbsrunde startet im September 2019.
Christoph Zwißler, Mitglied im Diercke-iGeo-Team

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9. November 2017
Am Geographischen Institut der Gutenberg-Universität Mainz führen Studierende im Rahmen eines Seminars eine Befragung zur Nutzung interaktiver Karten durch. Bitte unterstützen Sie die Befragung durch Ihre Teilnahme HIER.

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8. November 2017
Bericht von der Ehrung der Sonderpreisträger des VDSG  und der DGfG bei Jugend forscht und BundesUmweltWettbewerb beim Deutschen Kongress für Geographie Tübingen 2017 HIER
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10. Oktober 2017
Bildungsstandards Geographie 9. Auflage, 2017 HIER
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8. Juli 2017
Aufsatz von Volker Huntemann in PROFIL Juni 2017, S. 28 ff.: „Geographie-Unterricht mit Schlüsselrolle für gymnasiale Bildung.“ HIER
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1. Juli 2017
Jugend forscht 2017 – Bericht von Volker Huntemann HIER
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15. Juni 2017
Onlinepetition des Landesverbandes Bayern zur Stärkung der Schulgeographie in Bayern HIER
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12. Juni 2017
Stellungnahme des „Deutschen Klima Konsortiums“ zu den  diversen Berichten über „Klimaänderung ist Fake-News“ HIER.
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11. Juni 2017
Am 8./9. Juni fand in Braunschweig das diesjährige Finale des Wettbewerbs „DIERCKEWissen“ statt. Über den Ablauf der Veranstaltung können Sie sich hier informieren:
https://bildungsklick.de/bildung-und-gesellschaft/meldung/maximilian-muck-aus-sachsen-ist-geographie-champion-2017/
http://www.sz-online.de/sachsen/deutschlands-bester-geografie-schueler-kommt-aus-sachsen-3700985.html
http://www.news4teachers.de/2017/06/er-kennt-sich-aus-in-der-welt-der-sachse-maximilian-huck-ist-deutschlands-bester-erdkunde-schueler/
http://www.abendblatt.de/nachrichten/article210860767/Deutschlands-bester-Erdkunde-Schueler.html
http://www.omg-sw.de/geographie-wettbewerb-diercke-wissen-2017/
http://www.domgymnasium-magdeburg.de/de/aktuelles/news/eintrag/diercke-wissen-2017-der-geographiewettbewerb/
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30. März 2017
Erinnerung:
Bewerbungsschluss für den Innovationspreis für Schulgeographie 2017 der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung am 30. April 2017.
Mehr
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21. März 2017
So sieht die Welt wirklich aus… Mehr HIER
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15. Februar 2017
5. Norddeutscher Schulgeographentag in Hamburg
Am 24. und 25. März 2017 veranstalten die norddeutschen Landesverbände des VDSG ihren 5. Norddeutschen Schulgeographentag in Hamburg.
Programm und Anmeldung HIER

Anmeldeschluss: 28. Februar 2017.
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11. Februar 2017
Erklärung der American Association of Geographers zum Dekret des US-Präsidenten Trump zur Einreisebeschränkung in die USA HIER
Solidaritätserklärung der DGfG dazu HIER
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3. Februar 2017

Deutscher Kongress für Geographie Tübingen 2017 – Tag der Schulgeographie. Info und Programm HIER
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2. Februar 2017

Neuer Vorstand des Landesverbandes Rheinland-Pfalz gewählt
Auf der Mitgliederversammlung in Bad Kreuznach (26.01.2017) wurde ein neuer geschäftsführender Landesvorstand des VDSG – RLP gewählt. Markus Perabo wurde zum neuen 1. Vorsitzenden des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) e.V. gewählt. Zum weiteren Landesvorstand gehören Katja Wolter (Schriftführerin), Gereon Fischer (Schatzmeister) und Volker Wilhelmi (2. Vorsitzender).

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30. Januar 2017

Deutscher Kongress für Geographie Tübingen 2017: Call for Papers und Hinweise zur Anmeldung HIER

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2016
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13. Dezember 2016
Der AK Polarlehrer in der Deutschen Gesellschaft für Polarforscher (DGP) teilt mit:
1. Die Robert Bosch-Stiftung fördert Projekte, an denen sich Lehrkräfte, Schüler und Wissenschaftler beteiligen, über einen Zeitraum von drei Jahren. Eine erste Projektskizze ist bis Mitte Januar 2017 einzureichen. Der Projektstart wäre dann am Herbst 2017. Die Stiftung ist an Themen interessiert, die die Polargebiete in den Mittelpunkt stellen.
2. Von der Universität Duisburg-Essen kommt ein Angebot für einen Labor-Koffer, mit dem sich ein Experiment zur Biodiversität der Polarmeere durchführen lässt. Info HIER.
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11. Oktober 2016
Felix Joger mit dem VDSG-Sonderpreis ausgezeichnet
26. BundesUmweltWettbewerb  – Bundesfinale im Umweltbundesamt in Dessau-Rößlau

Das 26. Bundesfinale des BundesUmweltWettbewerbs (BUW) wurde in diesem Jahr erstmals im Umweltbundesamt in Dessau-Rößlau (Sachsen-Anhalt) durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Talente im Umweltbereich. Hauptpreise erhalten Arbeiten, die von der Jury als hervorragend bewertet wurden; sowohl Kreativität als auch Interdisziplinarität haben dabei einen hohen Stellenwert. Mit Sonderpreisen werden Arbeiten berücksichtigt, die sich u.a. mit einer besonderen Leistung in einem Teilbereich bzw. einer Fachdisziplin auszeichnen. Förderpreise dienen der Projektfortführung und sollen zur nochmaligen Teilnahme am BUW ermutigen. … MEHR

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27. September 2016
Am 24. August 2016 wurde im Rahmen der General Assembly des 33.  Internationalen Geographie Kongresses in Peking die zweite „International Charter on Geographical Education“ unterzeichnet. Es ist die erste Neuauflage der Charta seit 1992. HIER

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23. August 2016

Deutsches Team bei der iGeo 2016 in Peking sehr erfolgreich
(sr) Von der IGeo 2016 (16-22. August) kehrten alle vier Teilnehmer mit einer Medaille aus Peking zurück. Herzlichen Glückwunsch für die tollen Einzelleistungen und das hervorragendes Mannschaftsergebnis!

Offizieller Bericht von Dr. Wolfgang Gerber HIER
Eindrücke von Sebastian Bürger (Silbermedaillen-Gewinner) HIER

Photos:
Die Teilnehmer mit den Medaillen: v.l.n.r.: Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen), Pascal Semper (Sachsen), Samuel Höing (Niedersachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen) (Photo: Hana Parizkova)(HIER) und vor der der Skyline Shanghais: v.l.n.r.: Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Samuel Höing (Niedersachsen), Pascal Semper(Sachsen), Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen) (Photo: Niels Sevens) (HIER)
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12. August 2016
Geographie im Landesverband Bremen
Auch in der bremischen Schulöffentlichkeit herrscht derzeit eine Diskussion um das Unterrichtsfach Geographie an allgemeinbildenden Schulen und dessen Kürzung in den vergangenen zehn Jahren um mehr als die Hälfte. Ein Gastkommentar von Gerhard Dahlke, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bremen im VDSG, zu dieser Frage im Bremer „Weser-Kurier“ ist in der Bildungsbehörde nicht unbemerkt geblieben. Ein Leserbrief unterstützte die Argumentation des Landesvorsitzenden. Der Vorstand des Landesverbandes Bremen im VDSG  bittet nun, ebenfalls zustimmende und unterstützende Leserbriefe mit Bezug auf den Gastkommentar an den „Weser-Kurier“ zu schreiben (lesermeinung@weser-kurier.de).
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19. Juli 2016
Einladung zum Deutschen Kongress für Geographie Tübingen 2017 HIER
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22. Juni 2016

Der Gesamtvorstand des VDSG hat auf seiner Sitzung anlässlich des Bundesfinale von DIERCKEWisen in Braunschweig folgende Ehrungen beschlossen und ausgesprochen:
– Goldene Ehrennadel an Herrn Hartmut Gaigl (BAW) für seine langjährige Tätigkeit im Landesvorstand Baden-Württemberg als Bezirksgruppen- und Landesvorsitzender sowie Schriftführer des Mitteilungsblattes „Der Geographielehrer in Baden-Württemberg“
– Goldene Ehrennadel an Herrn Lothar Püschel (RHP) für seine langjährige, auch überregional bedeutsame Mitwirkung im Landesverband im Bereich „Fernerkundung  im Geographieunterricht“
– Willi-Walter-Puls-Medaille an Frau Heike Kopf (SAH) in dankbarer Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste um die geographische Bildung und Nachhaltigkeitserziehung als langjährige 1. Vorsitzende des LV Sachsen-Anhalt und Jury-Mitglied von Diercke Wissen
– Willi-Walter-Puls-Medaille an Herrn Hans-Peter Haas (BAW) in dankbarer Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste um die geographische Bildung Nachhaltigkeitserziehung als langjähriger Schriftführer und Kassenwart im Landesvorstand Baden-Württemberg,  als Schriftführer im Geschäftsführenden Vorstand des VDSG sowie als Jurymitglied von Diercke Wissen.
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20. Juni 2016
Bericht vom Bundesfinale „Jugend forscht“ in Paderborn. Preisträger des Bereichs Geo- und Raumwissenschaften. Sonderpreisträger von VDSG und DGfG HIER
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12. Juni 2016
Bundesfinale „DIERCKEWissen“ in Braunschweig – mehr (Pressemitteilung SPIEGELonline) – Bericht aus Braunschweiger Zeitung HIER
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1. Mai 2016
Der Landesverband Saarland führt im April 2017 eine Exkursion ins Baltikum durch. Teilnehmen können auch Interessierte aus anderen Landesverbänden. Mehr
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24. April 2016
Weltklimavertrag in New York unterzeichnet. Mehr (SPIEGELonline)
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22. April 2016
Heute wird wieder weltweit der jährliche „Tag der Erde“ begangen.
Mehr (Beispiel)
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19. Februar 2016
International Geography Congress Cologne 2012
: Dokumentation der Vorträge HIER
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6. Januar 2016
Deutsches Geoforschungszentrum
Informationen zum Test einer Wasserstoffbombe in Nordkorea
06.01.2016: Heute morgen wurde in Nordkorea im Bereich des Testgeländes Punffyue Ri ein seismisches Ereignis in sehr geringer Tiefe registriert. Automatische Messungen des GEOFON-Netzwerks des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ zeigten um 01:30:01 Weltzeit (10:00:01 Ortszeit) ein Beben mit der Magnitude M 5,3 in der Region des Testgeländes von Punggyeri im Nordosten des Landes. Bereits 2006, 2009 und 2013 wurden von Nordkorea hier Atombombentest durchgeführt.
Geophysikalisch unterscheiden sich durch Explosionen erzeugte Beben deutlich von natürlichen Erdbeben. Die Ähnlichkeit der Wellenformen sowie die flache Herdtiefe legen nahe, dass es sich bei dem heutigen Ereignis wieder um eine starke Explosion handelt. Ein Vergleich mit den Messungen von 2009 und 2013 zeigt eine größere Magnitude als bei den vorangegangenen Tests. Elf Minuten nach der Explosion konnte die GEOFON-Station des GFZ in Flechtingen/Sachsen-Anhalt das Ereignis in einem Seismogramm erfassen: https://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/05_Medien_Kommunikation/Bildarchiv/Einzelbilder_Neuestes/20160106_korea_GFZ.png
Station in China: https://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/05_Medien_Kommunikation/Bildarchiv/Einzelbilder_Neuestes/Nord-Korea_GFZ.png
Die Lokation des Testgeländes findet sich hier:
http://geofon.gfz-potsdam.de/eqinfo/event.php?id=gfz2016ajgm
Die GEOFON-Daten der Explosionen von 2009, 2013 und 2016 finden sich hier: http://geofon.gfz-potsdam.de/eqinfo/list.php?latmin=41&latmax=42&lonmin=128&lonmax=130&fmt=html
Franz Ossing
Helmholtz Centre Potsdam
GFZ German Research Centre for Geosciences – Deutsches GeoForschungsZentrum – Head, Public Relations –
Telegrafenberg, 14473 Potsdam / Germany
E-Mail: ossing@gfz-potsdam.de
Tel. +49 (0)331-288 1040 Fax +49 (0)331-288 1044
www.gfz-potsdam.de
@GFZ_Potsdam: https://twitter.com/GFZ_Potsdam

[Anmerkung: International wird inzwischen aufgrund der Messergebnisse angezweifelt, dass es sich um den Test einer Wasserstoffbombe handelte.]

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2015
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17. Dezember 2015
Konstituierende Sitzung des Geschäftsführenden Vorstands am 12./13. Dezember 2015 in Fulda. Bericht hier.
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13. Dezember 2015
Nachruf
Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer, Biologe und Geologe, ist im Juni 2015 verstorben. Prof. Bauer war u.W. bis heute der Einzige, der – vor vielen Jahren schon – in einer breiten, bundesweiten Öffentlichkeit und explizit für die Schulgeographie das Wort ergriffen hat: In seiner beliebten Fernsehsendung „Wunder der Erde“ in der ARD (20:15 Uhr bis 21:00Uhr) äußerte er am Montag, 14. März 1994:

„Ich meine manchmal, wir vergessen über den Kriegen in unserer Nähe, über den Auseinandersetzungen etwa auf dem Balkan, die vielen Kriege weit in der Welt. Und das Schicksal, das gerade die kleinen Völker von diesem Krieg zu erwarten haben. In Uganda, in Ruanda waren es immer die kleinen, die besonders darunter gelitten haben, zum Beispiel die Hima. Ein Menetekel eigentlich für uns. Und (um) etwas dafür zu tun, daß wir den Überblick über die große weite Welt nicht ganz verlieren: Etwas mehr Geographie bitte, auch an den Schulen. Und deshalb mein Dank an die Geographielehrer, die unverdrossen weiterhin Geographie unterrichten, obwohl das Fach beschnitten wird, in die dritte Reihe gedrängt wird. Wir haben weltweite Information nötig. Wir brauchen sie, um selbst auf die richtige Weise zu überleben.“

Der VDSG wird Herrn Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer in dankbarer Erinnerung behalten.  (Nachruf des Hessischen Rundfunks hier)
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23. November 2015
iGeo2015: Bericht vom Bundesfinale in Braunschweig (mit Bildern) hier
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6. Novemer 2015
Prof. Dr. J. Newig (Kiel) verstorben. Prof. Newig war für seine Verdienste um die Schulgeographie im Jahre 2006 mit der Goldenen Ehrennadel in memoriam Hermann Haack des VDSG ausgezeichnet worden. Anzeige
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3. November 2015

Online-Vorlesung zum Klimawandel startet am 9. November mehr
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30. Oktober 2015
Lust auf Tübingen – Gastgeber des Deutschen Kongresses für Geographie 2017 HIER
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22. Oktober 2015
Informationen der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung – Arbeitskreis Polarlehrer
Protokoll des 8. Arbeitskreis-Treffens in München HIER
Newsletter 32 / Oktober 2015 HIER
Vorstellung Lehrer für Tandem (Näheres im Newsletter bzw. Protokoll) HIER
Angebote für Tandems Wissenschaftler-Lehrer HIER
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13. Oktober 2015
Tagung „Visuelle Geographien“ in Frankfurt am Main mehr
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13. Oktober 2015
25 Jahre Bundesumweltwettbewerb
Sonderpreis des VDSG (500 Euro)
Bericht von der Preisverleihung hier
Bilder dazu hier
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6. Oktober 2015

Neuer Geschäftsführender Vorstand des VDSG
Die Delegiertenversammlung des VDSG wählte am 2. Oktober 2015 den neuen Geschäftsführenden Vorstand für die Jahre 2015-2019:

1.Vorsitzender: Karl W. Hoffmann
2.Vorsitzender: Dr. Wolfgang Gerber
1.Schriftführer: Jürgen Neumann
2.Schriftführer: Claudia Ninow
Kassenwart: Dr. Gabriele Gottschalk
Beisitzer: Dr. Martin Hartl
Beisitzer: Thomas Rosenthal

Ehrenvorsitzender: Dr. Dieter Richter
Ehrenvorsitzender: Dr. Eberhard Schallhorn
Ehrenvorsitzender: Dr. Frank Czapek
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5. Oktober 2015
Innovationspreis für Schulgeographie 2015 der Professor Dr. Frithjof Voss-Stiftung an das Evangelische Paul-Distelbarth-Gymnasium in Obersulm (mehr)
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5. Oktober 2015

Im Rahmen des „Deutschen Kongresses für Geographie“ in Berlin ehrte der Verband Deutscher Schulgeographen e.V. folgende Persönlichkeiten:

Herrn Volker Huntemann in dankbarer Anerkennung und Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Förderung und Pflege von Wettbewerben – insbesondere „Jugend Forscht“ – mit der Goldenen Ehrennadel in memoriam Hermann Haack.

Frau Sabine Geisler in dankbarer Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste um die geographische Bildung und Nachhaltigkeitserziehung in Deutschland als langjährige 1. Vorsitzende des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im VDSG mit der Willi-Walter-Puls-Medaille.

Herrn Uwe Klomann in dankbarer Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste um die geographische Bildung  und Nachhaltigkeitserziehung in Deutschland als langjähriger 1. Vorsitzender des Landesverbandes Saarland im VDSG mit der Willi-Walter-Puls-Medaille.
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5. Oktober 2015
Jugend forscht Sieger 2015 treffen Angela Merkel
68 Sieger und Platzierte des 50. Bundesfinales waren am 30. September 2015 im Berliner Kanzleramt zu Gast. Bei dem traditionellen Empfang präsentierten die Bundessieger Floren­tine Mostaghimi-Gomi (18) und Ole Keim (18), Gewinner des Preises für die originellste Arbeit, Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Projekt.
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5. Oktober 2015
BundesUmweltWettbewerb: Der Sonderpreis des Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V. beim BundesUmweltWettbewerb 2015 wurde verliehen an Nicolas Lentes vom Staatlichen Gymnasium an der Stadtmauer, 55543 Bad Kreuznach, für seine Arbeit mit dem Titel „Lokale städtische Wärmeinseln – Ein Klimaproblem“. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.
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17. September 2015
Erdbeben und Tsunami in Chile.
Pressemitteilung des GeoForschungszentrums Potsdam HIER
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10. September 2015
Gemeinsame „Erklärung von Hannover“ des Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V., des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. und der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. gegen ein Einheitsfach „Gesellschaftslehre“ hier

Dazu Artikel in der FAZ vom 25.9.2016 „Wie die Zeit aus der Geschichte verschwindet“ HIER
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11. August 2015
Polartagung der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung. Aktualisierung des Eintrags vom 19. Juli 2015 (Programm, weitere Hinweise) Hier
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30. Juli 2015
Bitte um Unterstützung bei Projektstudie  “Inklusiver Geographieunterricht – Eine Frage der Einstellung?“ Mehr
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23. Juli 2015
Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet den Mitgliedern des VDSG den Ersten Kohleatlas an, der in Kooperation mit dem BUND veröffentlicht wurde. „Der Kohleatlas trägt in verständlicher Sprache und mit eindrucksvollen Grafiken die wichtigsten Daten und Fakten über den globalen Brennstoff zusammen.“ Bestellung HIER (kostenlos).
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16. Juli 2015
Website der acht Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft „Erde und Umwelt“.  Mehr
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9. Juli 2015
Zum „Jahr des Bodens“: Boden im Unterricht und in der Bildungspolitik. Interview mit dem 1. Vorsitzenden des VDSG, Dr. Frank.-M. Czapek hier
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27. Juni 2015
DierckeWISSEN – die Geschichte des Geographiewettbewerbes in Deutschland HIER
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26. Juni 2015
Welt am Sonntag: Interview mit Jutta Dressler, LV Berlin HIER
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19. Juni 2015
Exkursionsangebot  der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung für Lehrer/innen. HIER
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16. Juni 2015
DIERCKE Wissen – Finale am 12. Juni 2015 in Braunschweig – Pressebericht hier
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15. Juni 2015
Hinweis auf den „Nationalatlas aktuell für die Schule“ des Instituts für Länderkunde Leipzig hier
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9. Juni 2015
Ausgewählte Publikationen zur aktuellen Bildungsdebatte HIER
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50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ 2015
26. bis 30. Mai 2015 in Ludwigshafen
Sonderpreis des VDSG HIER
Sonderpreis der DGfG HIER

Ausführlicher Bericht über die Ergebnisse aus dem Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“ HIER
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21. Mai 2015
DIERCKE iGeo2015 (vorm. JANUS): Ausschreibung, Zeitplan HIER
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7. Mai 2015 (Aktualisierung vom 17. Januar 2015)
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            „Tag der Schulgeographie“
im Rahmen des
Deutschen Kongresses für Geographie in Berlin 2015:
Programm HIER

Informationen zum
Deutschen Kongress für Geographie Berlin 2015
HIER

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3. Mai 2015
Hinweis: Sonderheft GEOPARKS der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ erschienen: Mehr.
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28. April 2015
Erdbebenkatastrophe in Nepal: Prof. Dr. Kuhle (Göttingen, Lehrstuhl für Geographie und Hochgebirgsforschung) unter den Opfern (Info  hier).
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15. April 2015
Diskussion um den Begriff „Anthropozän“ (Spektrum hier)
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24. März 2015
Dr. Harald Brandes verstorben.
(Mehr)
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23. März 2015
Golfstrom (SPIEGELonline) hier
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17. März 2015
NASA: Images of Change hier
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1. März 2015
Landesverband Berlin bittet um Unterstützung der Petition zur Ablehnung des Entwurfs zu den Berliner Rahmenrichtlinien Geographie hier
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10. Februar 2015
„Bonner Erklärung 2014“. Das Ergebnisdokument der nationalen Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hier
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5. Februar 2015
Neue Erkenntnisse zur Geophysik der Erde und der Plattentektonik (SPIEGELonline mehr)
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30. Januar 2015
Bildungsmesse Didacta 2015 vom 24.  bis 28.  Februar in Hannover (mehr)
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28. Januar 2015
Neu: Nationalpark Hunsrück-Hochwald (mehr)
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21. Januar 2015
Fach „Wirtschaft“ in der Schule (manchmal auf Kosten der Geographie/Erdkunde, z.B. demnächst in Baden-Württemberg)? Schau’n Sie mal: HIER
Contra: HIER
Pro: HIER
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17. Januar 2015 (Aktualisierung vom 7. Mai 2015 siehe oben)
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            „Tag der Schulgeographie“
im Rahmen des
Deutschen Kongresses für Geographie in Berlin 2015:
Programm HIER

Informationen zum
Deutschen Kongress für Geographie Berlin 2015
HIER
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2014

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12. Dezember 2014
Preis „GeoInnovativ2014“ übergeben. (Mehr)
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11. Dezember 2014
Zur Klima-Konferenz in Lima: LINK zu einer Veröffentlichung des WWW hier.
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6. Dezember 2014
Voss-Stiftung für Geographie erweitert ihr Angebot. (Mehr)
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5. Dezember 2014
Das Jahr 2015 ist „Internationales Jahr des Bodens“. (Mehr)
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12. September 2014
Im Namen der Professor Dr. Frithjof Voss-Stiftung für Geographie ruft der Verband Deutscher Schulgeographen e.V. auf zur Bewerbung um den Innovationspreis für Schulgeographie 2015 (mehr).
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11. September 2014
Die Teilnahme am Bundesumweltwettbewerb 2015 ist ausgeschrieben. (mehr)
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9. September 2014
Erfolgreiche iGeo2014 in Kraków (mehr)
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10. Juni 2014
Das Bundesfinale DIERCKEWissen2014 fand am 22. und 23. Mai 2014 in Braunschweig statt. Ergebnisse und teilnehmende Schulen HIER
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7. Juni 2014
Sonderpreise des VDSG und der DGfG beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht 2014“ in Künzelsau verliehen (mehr)
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17. Mai 2014
Gar nicht so einfach: Wie verändern aktuelle politische Geschehnisse die Karten im Schulatlas? Schauen Sie mal HIER
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8. Mai 2014
Offener Brief an den für PISA Verantwortlichen bei der OECD, Andreas Schleicher HIER Interview dazu in SPIEGELonline HIER Beitrag in Bildungsklick dazu HIER
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5. Mai 2014
Eröffnung des neuen „Nationalparks Schwarzwald“ (mehr)
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25. März 2014
Kooperation zwischen National Geographic Deutschland und der Deutschen Gesellschaft für Geographie mit Vorzugsangebot an die Mitglieder – auch der Verband Deutscher Schulgeographen ist Teilverband der Deutschen Gesellschaft für Geographie.
HIER finden Sie die gemeinsame Erklärung mit den Einzelheiten.

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2013 und früher

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2.Oktober 2013
Stundentafel des Faches Geographie/Erdkunde an den Schulen (Sek I und II) der Bundesländer HIER
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30. Oktober 2012
100 Jahre VDSG – Festveranstaltung  in Gotha. Mehr dazu HIER
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28. Juni 2012
Im Juni 2012 wurde eine Büste von Ferdinand Freiherr von Richthofen in seinem Geburtsort Carlsruhe / Pokój (Schlesien, Polen)  eingeweiht. Mehr dazu HIER
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Bisherige Meldungen unter AKTUELLES

HIER

VDSG – Geschäftsführender Vorstand

Erster Vorsitzender
Karl W. Hoffmann
Otto-Hahn-Straße 33
552 Saulheim
kwh.hoffmann[at]gmx.de
Zweiter Vorsitzender
Dr. Wolfgang Gerber
Gustav-Adolf-Straße 21
04105 Leipzig
gerberwolf(at)googlemail.com
Schatzmeisterin
Dr. Gabriele Gottschalk
Weimarer Straße 28
64372 Ober-Ranstadt
G.M.Gottschalk(at)t-online.de
1. Schriftführer
Mark Stoltenberg
Düteesch 18a
49124 Georgsmarienhütte
stoltenberg(at)erdkunde.com
2. Schriftführerin
Christine Kreuzberger
Anno-Gymnasium
Zeithstraße 186-188
53721 Siegburg
kreuzberger(at)erdkunde.com
Beisitzer
Dr. Martin Hartl
Roter Brachweg 38
93049 Regensburg
martin.hartl(at)t-online.de
Thomas Rosenthal
Keltestraße 59/1
73733 Esslingen a. N.
rosenthal.thomas(at)onlinehome.de
Ehrenvorsitzende
Dr. Dieter Richter (1998)
Dr. Eberhard Schallhorn (2007)
Dr. Frank-M. Czapek (2015)

Jugend forscht 2017

Teleskop-Blick auf Luftschadstoffe bringt Tobias Gerbracht den begehrten Preis der Bundesbildungsministerin

Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit geht nach Wuppertal/Nordrhein-Westfalen

Das Bundesfinale von Jugend forscht in Erlangen 2017

Bei der diesjährigen 52. Wettbewerbsrunde wurde wieder ein großartiges Ergebnis in der Teilnehmerzahl aufgestellt: 12.4226 Jugendliche hatten sich angemeldet. Für das Bundesfinale in Erlangen qualifizierten sich dann 178 talentierte Jungforscher und Jungforscherinnen mit insgesamt 107 Projekten, wobei 11 Arbeiten aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften stammten. Bei der Abschlussveranstaltung betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka: „Besonders gefreut hat mich, dass sich noch nie in der Geschichte von Jugend forscht so viele Mädchen beteiligt haben wie an der diesjährigen Wettbewerbsrunde. Dies ist eine wunderbare Entwicklung und beweist, dass die Naturwissenschaften keine männliche Domäne mehr sind.“

Bundessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit
Ein weiteres Mal nach 2015 ist es den „Geos“ nun schon gelungen, einen der besonders begehrten fachgebietsübergreifenden Bundessiege zu erringen. Mit seiner Arbeit „Entwicklung einer innovatien Messvorrichtung für ein effizientes Umweltmonitoring“ wurde Tobias Gerbracht (Wuppertal) mit dem Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit der Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgezeichnet. Beim Beginn seiner Arbeiten war es dem Jungforscher klar, dass zur Luftverschmutzung in Wuppertal bislang nur wenige Daten vorliegen. Da er das ändern wollte, baute er eine selbstentwickelte Messstation. Seine Apparatur besteht aus einer Speziallampe, die auf einen fernen Reflektor strahlt, der das Licht wiederum zu einem Teleskop sendet. Auf diese Weise legt das Licht bis zu zwei Kilometer durch die Atmosphäre zurück. Anhand des ankommenden Lichtspektrums lässt sich dann die Stickoxidkonzentration in der Luft errechnen, weil jeder Schadstoff in der Atmosphäre auf eine charakteristische Weise Licht absorbiert. Auf diesem Wege konnte der Jungforscher nachweisen, dass der NO2-Gehalt der Stadtluft in Wuppertal den EU-Grenzwert zeitweise deutlich überschreitet. Mit seinen Ergebnissen hofft er, einen Beitrag zur Debatte um den Ausbau einer Landesstraße leisten zu können. Die Jury war besonders beeindruckt von dem konsequenten Weg, den Tobias quer durch die Disziplinen Technik, Physik und Geowissenschaften eingeschlagen hat. Mit seiner Apparatur ist er in der Lage, zügig und mobil einen wichtigen Beitrag zur umweltgerechten Planung innerstädtischer Verkehrswege zu leisten.

Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG)
Den Sonderpreis des VDSG erhielt Lasse Keim (Hamburg) für seine Arbeit „Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigkeit des Ätna“. In seiner Arbeit ging Lasse davon aus, dass der Ätna bei seinen Aus

Lasse Keim (Duisburg) erhielt den Sonderpreis des VDSG für seine Arbeit "Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigeklti des Ätna" aus den Händen von Volker Huntemann (Fachreferent Schülerwettbewerbe im VDSG). Photo: Jugend forscht

Lasse Keim (Duisburg) erhielt den Sonderpreis des VDSG für seine Arbeit „Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigeklti des Ätna“ aus den Händen von Volker Huntemann (Fachreferent Schülerwettbewerbe im VDSG). Photo: Jugend forscht

brüchen eine gewisse Rhythmizität zeigt. Er wollte herausfinden, ob sich diese in der Zusammensetzung der Lava wiederfinden lässt. Hierfür sammelte der Jungforscher zahlreiche Gesteinsproben unterschiedlicher Epochen und untersuchte sie anschließend im Labor. Dabei entdeckte er wiederkehrende Schwankungen des Siliziumgehalts im Vulkangestein. Dieser Wert hängt von der Verweildauer des Magmas in den Tiefen des Ätna ab. Aber auch das Verhältnis von Eisenoxid und Manganoxid wies eine gewisse Periodizität auf. Der Jungforscher hofft, dass künftig aus der chemischen Zusammensetzung der Lava Rückschlüsse auf bevorstehende Aktivitäten gezogen werden können. Seine Prognose: Der Ätna befindet sich am Ende einer noch nicht abgeschlossenen Ausbruchsphase. Diese aus dem Unterricht (Exkursion nach Sizilien) erwachsene Arbeit wurde von der Jury u.a. wegen der gelungenen Arbeitsweise geschätzt und erhielt den Sonderpreis des VDSG.

Die Platzierungen im Bereich Geo- und Raumwissenschaften

Bundessieger
im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften wurde die astronomisch geprägte Arbeit „Untersuchung des Chaos-Verhaltens post-newtonscher Orbitalbewegungen“ von Maximilian Marienhagen, Toni Ringling und Aaron Wild (Erfurt). Sie gingen von der Tatsache aus, dass die Bahnen zweier Himmelskörper, die in Wechselwirkung stehen, sich mit den Newtonschen Gravitationsgesetzen berechnen lassen. Je größer die Himmelskörper sind und je schneller sie sich bewegen, um so stärker ist dann jedoch auch Einsteins Relativitätstheorie zu berücksichtigen. Die wiederum erfordert komplexe Berechnungen; aus diesem Grunde behilft man sich gerne mit sogenannten post-newtonschen Simulationen. Verhalten sich diese chaotisch, so hat bereits eine kleine Unsicherheit in den Anfangswerten große Auswirkungen auf den weiteren Bahnverlauf der Himmelskörper. Die drei Jungforscher simulierten entsprechende Systeme und konnten dabei nachweisen, unter welchen Bedingungen die Orbitalbewegungen chaotisch werden können. Die Jury war fasziniert, wie diese äußerst anspruchsvolle Aufgabe sowohl mathematisch formuliert als auch programmiert wurde. Die Jungforscher konnten u.a. auch zeigen, welche Implikationen ihre Ergebnisse für die Beobachtung von Gravitationswellen haben können.

Sternforschung hat Johannes Klatt (Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg) betrieben in seiner Arbeit „Analyse der Schwankungen der Fe-K-Alpha-Linie im System Cygnus X-1“. Cygnus X-1 ist ein System im Weltraum, das aus zwei Sternen besteht und Röntgenstrahlen aussendet. Aus astronomischen Messreihen ist bekannt, dass die von Ferne beobachtbare Wasserstoffkonzentration dieses Sternensystems unregelmäßigen Schwankungen unterliegt. Diese Beobachtung wurde von dem Jungforscher überprüft auf der Grundlage eines Datensatzes des RXTE-Satelliten aus dem Jahre 2007, denn dieser künstliche Himmelskörper ist auf Röntgenquellen spezialisiert. Damit war es Johannes Klatt möglich, die Beobachtung zu belegen. Durch statistische Analysen gelang ihm darüber hinaus der Nachweis, dass hohe Wasserstoffwerte des Doppelsterns mit einer niedrigeren Abgabe von Röntgenstrahlen durch Eisenatome einhergehen. Ein ähnlicher Effekt ist bereits vom Neutronenstern Hercules X-1 bekannt. Für diese Arbeit wurde der Jungforscher mit dem 2. Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet.

Den 3. Preis erhielt Finn Lauppert von Peharnik (Erlenbach-Alsenborn/Rheinland-Pfalz) für sein Projekt „Superabsorber – Einsatz in der Landwirtschaft“. Superabsorber sind Polymere, die ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser speichern können. Der Jungforscher wollte herausfinden, ob diese Kunststoffe auch dazu geeignet sind, den landwirtschaftlichen Ertrag in Trockenregionen zu steigern: Die Superabsorber werden dem Boden beigemischt, der damit mehr Wasser speichern kann. In seinen Laborversuchen fand Finn heraus, dass ein Gemisch aus Erde und Superabsorbern Flüssigkeit bis zum Vierhundertfachen des eigenen Gewichts aufnehmen kann. Bei seinen Praxisversuchen mit Bohnenkulturen stellte sich heraus, dass die Substanz Nachteile gegenüber reinem Erdboden aufweist. Aus diesem Grunde und zusätzlich wegen der noch ungeklärten ökologischen Folgen erscheint der Durchbruch des Konzepts noch weit entfernt.

Der 4. Preis ging an Mathis Harder (Neuenhagen/Brandenburg) mit der Arbeit „Bestimmung der Funktionen der Galileischen Monde zur Ermittlung astronomischer Kerngrößen“. Während 32 Nächten hat der Jungforscher über 100 Stunden lang die vier größten Jupitermonde mit einem Spiegelteleskop beobachtet und deren Positionen auf Digitalbildern dokumentiert. Mit selbst entwickelten und selbst programmierten Rechenmodellen konnte er aus den Aufnahmen nicht nur die Umlaufzeiten der Monde und deren Bahnradien ermitteln, sondern auch die Masse des Jupiters und sogar die Lichtgeschwindigkeit. Außerdem konnte er auf Basis seiner insgesamt mehr als 3000 Bilder das 3. Keplersche Gesetz experimentell belegen, das die Relation von Umlaufzeiten und Länge der Bahnradien von Himmelskörpern in einer mathematischen Formel beschreibt. Auf diese Weise konnte Mathis demonstrieren, welche vielfältigen Erkenntnisse über das Sonnensystem man durch Beobachtungen von der Erde aus gewinnen kann.

Auf Platz 5 landete Ronja Spanke (Lörrach/Baden-Württemberg) mit ihrer Arbeit „Wanderende Steine 4 – ein Vergleich des Racetrack Playa und der Laguna Altillo Chica“. Es existieren einige wenige Orte auf der Erde, an denen sich zentnerschwere Steine in einem Monat um Hunderte von Metern

Die Sonderpreisträgerin der DGfG, Ronja Spanke (Baden-Württemberg) erläutert Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht, Dr. Sven Baszio, ihr Projekt.  Photo: V. Huntemann

Die Sonderpreisträgerin der DGfG, Ronja Spanke (Baden-Württemberg) erläutert Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht, Dr. Sven Baszio, ihr Projekt.
Photo: V. Huntemann

weit bewegen, wobei sie teilweise lange Schleifspuren hinterlassen. Für diese Phänomene gibt es in der Fachliteratur zwei Hypothesen: Die Steine könnten sich bei starkem Sturm auf einer Mikrobenmatte bewegen, weil diese die Reibung verringert, oder die Steine driften bei leichtem Wind auf schwimmenden Eisschollen. Die Jungforscherin hat seit mehreren Jahren in Kalifornien und in Spanien nach den Ursachen für die wandernden Steine geforscht. Ausgehend von theoretischen Berechnungen und Versuchen im Windkanal gelang es ihr nachzuweisen, dass beide Hypothesen an beiden Standorten in Frage kommen. Zusätzlich zu dieser guten Platzierung wurde Ronjas Projekt auch als beste geographische Arbeit mit dem Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) ausgezeichnet.

Die Wettbewerbsrunde 2018 hat bereits begonnen
Anmeldungen zur Wettbewerbsrunde 2018 (oder zu Schüler experimentieren) sind ab sofort möglich. Anmeldeschluss ist der 30. November 2017; die Einreichung der Arbeit muss dann Anfang Januar 2018 erfolgen. Nähere Informationen zum Wettbewerb 2017 und zur neuen Wettbewerbsrunde unter: Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 5, 20459 Hamburg, Telefon 040/374709-0, Telefax 040/374709-99; Mailanschrift: info@jugend-forscht.de oder unter www.jugend-forscht.de .

Volker Huntemann

Fortbildungen für Geographielehrer/innen im VDSG

Fortbildungsveranstaltungen für Geographielehrer/innen

Fortbildungsveranstaltungen in den Landesverbänden des VDSG
(siehe Landesverbände)

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EXKURSIONEN

Die Landesverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein
bieten Landesverbandsexkursionen an.
Bitte wenden Sie sich an diese Landesverbände.

KONGRESSE
27. Deutscher Schulgeographentag Duisburg 2000
53. Deutscher Geographentag Leipzig 2001
28. Deutscher Schulgeographentag Wien 2002
54. Deutscher Geographentag Bern 2003
29. Deutscher Schulgeographentag Berlin 2004
55. Deutscher Geographentag Trier 2005
30. Deutscher Schulgeographentag Bremen 2006

Ab 2007 sind der Deutsche Schulgeographentag und der Deutsche Geographentag zum “Deutscher Geographentag – Kongress für Wissenschaft, Schule, Praxis” zu einer Veranstaltung zusammengelegt

Deutscher Geographentag 2007 Bayreuth – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
Deutscher Geographentag 2009 Wien – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
Deutscher Geographentag 2012 Köln – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis (integriert in International Geographical Congress Cologne 2012)
Deutscher Geographentag 2013 Passau – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis

Der “Deutsche Geographentag” wird ab 2015 unter der Bezeichnung
“Deutscher Kongress für Geographie” geführt.

Deutscher Kongress für Geographie Berlin 2015 mit
“Tag der Schulgeographie” (mehr…)
Deutscher Kongress für Geographie Tübingen 2017 mit
„Tag der Schulgeographie“ (mehr...)
Deutscher Kongress für Geographie Kiel 2019 mit
„Tag der Schulgeographie“ (in Vorbereitung)

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Norddeutscher Schulgeographentag
siehe unter Landesverband Niedersachsen

Stundentafeln Geographie / Erdkunde in den Bundesländern

Das Fach Geogaphie/Erdkunde ist in en Bundesländern in den Stundentafeln der Schulen völlig unterschiedlich vertreten (Stundentafeln  HIER).

Die Forderungen des Verbandes Deutcher Schulgeographen seit seiner Gründung im Jahre 1912
– mindestens Zweistündigkeit in allen Schularten und Klassenstufen
– Unterricht nur durch entsprchend ausgebildete Fachlehrer
– keine Vermengung des Faches in Fächerverbünden (siehe „Erklärung von Hannover“)

sind weitgehend nicht erfüllt.

Der 1. Vorsitzende des Verbandes nach der Wiedergründung im Jahre 1949, Julius Wagner, hat schon auf dem Deutschen Geographentag München 1948 auf die Notwendigkeit geographischen Unterrichts im Kanon der Schulfächer und geographischer Bildung hingewiesen:

„Geographische Probleme greifen heute in fast alle Fragen des Daseins. (…) Die Erdkunde ist leitendes Konzentrationsfach, das wie kein anderes Fach fähig ist, die fachliche Zersplitterung des Unterrichts im Bildungsplane zu mildern und die Bildungsarbeit zu konzentrieren und innere Beziehungen im „globus intellectualis“ herzustellen.  (…) Der geographische Unterricht hat wichtige Aufgaben für die Lebensschulung zu erfüllen, den jungen Menschen politisch zu erziehen, wirtschaftlich fürs Leben vorzubereiten, soziales Verständnis zu entwickeln und ein richtiges Verhalten auch zu den fremden Völkern und Kulturen anzubahnen. (…)“

Jugend forscht 2015

Jugend forscht 2015:

Analyse eines Fossilfundes führte zum großen Erfolg

Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit und Sonderpreis des VDSG – Das Bundesfinale von Jugend forscht 2015 in Ludwigshafen

 In diesem Jahr fand das 50. Bundesfinale von Jugend forscht gemeinsam mit der BASF in Ludwigshafen statt. Für die Finalrunde hatten sich 113 Projekte qualifiziert, wovon 16 Arbeiten aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften stammten. Auch in diesem Jahr wiesen die Arbeiten wieder ein äußerst breit angelegtes Forschungsspektrum, was den anwesenden Bundespräsidenten Joachim Gauck sehr beeindruckte.

Erstmals seit vielen Jahren errang eine geographische Arbeit einen der drei begehrten die Fachbereiche übergreifenden Sonderpreise – in diesem Fall den Sonderpreis der Bundeskanzlerein für die originellste Arbeit. (Siehe Bericht und Bild unten.) Er ging an Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim (Hamburg) für ihr Projekt „Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern“. Die Meeressedimente aus dieser ca. 15 Mio. Jahren zurückliegenden Zeit wurden zum Teil mehrere hundert Meter über den heutigen Meeresspiegel gehoben, weil dort die Afrikanische auf die Eurasische Platte stößt. woraus sich gute Bedingungen für Fossiliensucher ergeben. Während einer Mittagspause im Verlauf einer Schulexkursion fanden die beiden Preisträger in Kalksteinwänden im westlichen Teil der Insel Versteinerungen, die sie als Skelettreste eines Zwergflusspferdes identifizieren konnten. Dieser erste Fund im Bereich des europäischen Kontinents könnte helfen, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem die Säugetiere Zypern besiedelt haben. Die Jury war besonders beeindruckt, wie kenntnisreich die beiden Jungforscher ihren Fossilfund in die schwierige Fachdiskussion einordnen können. Sie lobte zudem das systematische und methodische Vorgehen, die umsichtig geführte Diskussion und die beeindruckende Beharrlichkeit, um dem wahren Alter des Fossils auf die Spur zu kommen. Dieser Ansatz hat zu neuen Forschungserkenntnissen über die Umweltgeschichte im Mittelmeerraum geführt. Die beiden Jungforscher erhielten zudem den Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG) überreicht.

Im Juni 2014 gelang es Astronomen erstmals, hochaufgelöste Bilder des noch jungen Sterns HL Tauri aufzunehmen. Der 450 Lichtjahre entfernte Himmelskörper ist von einer Scheibe aus Gas und Staub umgeben, aus der Planeten entstehen können. Von diesen Bildern wurden Patricia Asemann und Robin Heinemann (Kassel) angeregt und sie entwickelten ein computerbasiertes Verfahren, mit dem sie die Entstehung eines Planetenystems aus den Staubscheiben simulieren können. Ihre aufwendigen Simulationen zeigen auch, dass sehr große Planeten einen Zentralstern in engen Bahnen umkreisen können und wann Planeten in Zweistern-Systemen ihre stabilen Bahnen verlassen. Für Ihr Projekt „Bahndaten extrasolarer Systeme“ zur den beiden Jungforschern 1. Preis zuerkannt.

Der 2. Preis ging an Constantin Zborowska (Kerpen, Nordrhein-Westfalen) mit seiner Arbeit „Reproduktion des HR-Diagramms durch spektrale Untersuchungvon Sternen der MKK-Klassifikation“. Bei Astronomen ist das Hertzsprung-Russell-(HR-)Diagramm sehr bekannt: Werden in einem Koordinatensystem die Sterne gemäß ihrer Oberflächentemperatur und ihrer absoluten Helligkeit sortiert,so ergeben sich charakteristische Häufungen. Sterne gleichen Typs liegen dann auf einer Linie. Für die Erstellung eines solchen Diagramms sind in der Regel jedoch auwendige astronomische Geräte notwendig. Mittels geschickter Methoden gelang es Constantin Zborowska die Grundstrukturen des HR-Diagramms nachzuweisen, obwohl er nur über eine Amateurausrüstung verfügt. In seiner eigenen kleinen Sternwarte zu Hause vermaß er 65 Sterne aller wichtigen Leuchtklassen, von den sogen. Überriesen bis zu den Zwergsternen. Am Ende zeigte sein HR-Diagramm die bekannten Strukturen.

„Wärmeklau im Wohngebiet“ hatten Lukas Grosch und Julian Rühle (Quedlinburg, Sachsen-Anhalt) ihr Forschungsprojekt benannt. Ein Kühlschrank erhitzt sich auf der Rückseite, weil er die Wärme aus dem Inneren des Gerätes nach außen abgibt. Doch nicht nur zur Kälteerzeugung lässt sich dieses Verfahren nutzen, sondern auch zum Heizen. Genau dieses Prinzip wird bei den mittlerweile stark verbreiteten Wärmepumpen angewandt: Sie heizen Innenräume, indem sie den Erdboden oder die Außenluft kühlen. Die beiden Jungforscher gingen in ihrem Projekt der Frage nach, inwiefern Luftwärmepumpen das Lokalklima in einem Wohngebiet verändern. Sie berechneten Wärmebilanzen und ermittelten die Temperatur in der Umgebung einer laufenden Luftwärmepumpe. Dabei konnten konnten sie den Abkühlungseffekt ganz eindeutig nachweisen. Ihre Forderung: Nicht zu viele Luftwärmepumpen auf engem Raum installieren. Für diese Arbeit erhielten sie den 3. Preis.

Das aktuelle Thema „Beurteilung des Gefährdungspotentials für Hochwasser“ hatten Oliver Engels, Simon Jerg und Yannick Reuter (Calw, Baden-Württemberg) bearbeitet. Ausgangspunkt der Arbeit war ein außergewöhnliches Hochwasser in der Gemeinde Gechingen im Mai 2009, denn während eines Wolkenbruchs strömte das Wasser aus drei Tälern in den Ort und staute sich dort an einer Engstelle. Die drei Jungforscher fragten sich, welche Bedingungen zu einem solchen Hochwasser führen. Sie untersuchten an vielen Standorten den Boden, ermittelten, wie schnell das Wasser versickert und welche Mengen der Untergrund aufnehmen kann. Zudem bauten sie ein Geländemodell, an dem sie Hochwasser simulieren. Sie fanden heraus, dass im Fall Gechingen der Boden gesättigt ist, wenn es mehr als 250 l/m² geregtnet hat. Wenn dann nochmals 19 l/h fallen, kommt es zur Überschwemmung. Damit belegten die Jungforscher den 4. Platz und ihnen wurde zusätzlich der Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) zuerkannt.

Den 5. Platz errangen Hendrik Wolter und Carl Schoeneich (Falkensee, Brandenburg) mit ihrer Arbeit „Untersuchungen zur Moosbruchheide“. Dabei handelt es sich um eine ca. 1,3 ha große Brachfläche in Falkensee, die in Teilen bebaut werden soll. Die beiden Jungforscher nahmen die Aktivitäten einer Bürgerinitiative zum Anlass, die Ökologie des Areals genauer zu untersuchen. Sie erstellten Bodenprofile, analysierten Wasser, das in kleinen Gräben fließt, und kartierten akribisch Tiere und Pflanzen, wovon eine ganze Anzahl auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Sie hoffen, dass damit ein Beitrag zur Rettung der Moosbruchheide geleistet werden kann.

k-JuFo2015 Teilnehmer GEO
Die Teilnehmer des Bereichs „Geo- und Raumwissenschaften“ mit ihrer Jury.

Anmeldungen zur Wettbewerbsrunde 2015/16 sind ab sofort möglich; Anmeldeschluss ist der 30. November 2015. Die Einreichung der Wettbewerbsarbeit muss dann Anfang Januar 2016 erfolgen. Nähere Informationen zum Wettbewerb und zur neuen Wettbewerbsrunde unter: Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 5, 20459 Hamburg, Telefon 040/374709-0, Fax 040/374709-99 oder unter www.jugend-forscht.de bzw. info@jugend-forscht.de .

In Ludwigshafen verabschiedete der Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e.V., Dr. Sven Baszio, zwei Mitglieder in der Bundesjury Geo- und Raumwissenschaften: Prof. Dr. Frauke Kraas (Köln) und Volker Huntemann (Langenzenn). Beide erhielten als Dank für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit die Silberne Nadel der Stiftung Jugend forscht überreicht.

Volker Huntemann

Bundeskanzlerin begutachtet geographisches Forschungsprojekt

Jugend forscht-Preisträger Florentine Mostaghimi und Ole Keim (Hamburg) im Bundeskanzleramt in Berlin

 Jedes Jahr empfängt die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – ebenso wie ihre Vorgänger – die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Berlin. Diese Veranstaltung fand am 30. September 2015 statt. Hier einige Auszüge aus der Rede der Bundeskanzlerin:

„… ich heiße Sie alle ganz herzlich im Bundeskanzleramt willkommen. Dieses Jahr ist ein ganz besonderes Jahr: natürlich zum einen, weil Sie alle einen Preis gewonnen haben – das dürfte in Ihrem Leben durchaus eine gute Rolle gespielt haben -; zum anderen, weil des Bundeswettbewerb bereits zum 50. Mal stattgefunden hat. Das ist ja doch eine gewaltige Zahl. Wenn Sie diese einmal mit Ihren eigenen Lebensjahren vergleichen, dann sehen Sie, dass schon einige Generationen vor Ihnen an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Beides – sowohl Ihr Erfolg als auch die Tatsache, dass „Jugend forscht“ schon 50 Jahre lang besteht – liefert gute Gründe, um einfach einmal zu gratulieren.

[…]

Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen. Daher brauchen wir immer wieder talentierte junge Menschen, die sich mit wissenschaftlicher Neugier der Dinge annehmen und überlegen, was man tun kann und wie man besser werden kann. Die Neugier stachelt ja auch an; und so ein Wettbewerb stachelt noch mehr an, weil man ja auch vorne mit dabei sein will. Das heißt also: Neugier, Know-how, Ausdauer, Fleiß und zum Teil – das wissen Sie – Liebe zu akribischer Detailarbeit gehören dazu.

Ich darf ja jedes Jahr einen Sonderpreis der Bundeskanzlerin vergeben. Den erhalten in diesem Jahr Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim vom Gymnasium Heidberg aus Hamburg. Herzlichen Glückwunsch neben all den Glückwünschen, die Sie sonst schon bekommen haben. Sie haben mit Ihrem Gymnasium eine Forschungsreise nach Zypern gemacht. Mit behördlicher Genehmigung – ganz wichtig – haben Sie sich auf die Suche nach Gesteinen und Fossilien gemacht. Und es gelang Ihnen ein besonderer Fund – und zwar versteinerte Reste eines Wirbeltiers, genauer gesagt: eines Zwergflusspferdes. Dann haben Sie sich eifrig darangemacht, dem wahren Alter dieses Fossils auf die Spur zu kommen. Und das, was Sie herausgefunden und geschlussfolgert haben, war eine kleine Sensation. Warum das so ist, werden Sie mir gleich erklären.“ […] *)

(Bild: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Im Monat Dezember hatten Florentine und Ole einen Termin an der Hamburger Universität, um den Zahn des Zwergflusspferdes mit wissenschaftlich gesichertem Material zu vergleichen. Dieses hat eine eindeutige Klarheit in ihren gedanklichen Strukturen gebracht. Auch wurde den beiden Jungforschern ermöglicht, durch ein spezielles Mikroskop die Kaufläche des Zahnes dreidimensional zu erfassen. Diese Technik gewährt ihnen Einblicke in Nahrung und Lebensraum des Tieres. Die exakten Ergebnisse müssen jedoch noch im Jahr 2016 mit den Wissenschaftlern vor Ort besprochen werden.

Der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) und die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) wünschen den beiden Jungforschern weiterhin viel Erfolg!

*) Quelle: Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Empfang der Preisträgerinnen und Preisträger des 50. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ am 30. September 2015 in Berlin. In: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2015/09/2015-09-30-rede-bkin-jugend-forscht.html (aufgerufen 20.12.2015)

Volker Huntemann

 

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